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Geld für Leistungssport: Hilfe für Stützpunkte geplant

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Geld für Leistungssport: Hilfe für Stützpunkte geplant

14.11.2019, 18:04 Uhr | dpa

Geld für Leistungssport: Hilfe für Stützpunkte geplant. Sozialministerin Stefanie Drese

Sozial- und Sportministerin Stefanie Drese (SPD) sitzt in einer Pressekonferenz. Foto: Stefan Sauer/zb/dpa (Quelle: dpa)

Mecklenburg-Vorpommern will von 2020 an gezielt in den Leistungssport investieren und damit die Schließung von sechs Bundesleistungsstützpunkten abwenden. "In den Haushaltsberatungen für 2020/2021 im Parlament wird es noch Vorschläge dazu geben", kündigte Sozial- und Sportministerin Stefanie Drese (SPD) am Donnerstag im Landtag in Schwerin an.

Zusätzlich zu den 10 Millionen Euro, die das Land schon jetzt pro Jahr für Breitensport und Nachwuchsförderung bereitstelle, solle es weitere 2,5 Millionen Euro geben. Das Geld werde nach Zustimmung durch den Landtag insbesondere für zusätzliche Nachwuchs- und Sichtungstrainer sowie die verstärkte Förderung aussichtsreicher junger Sportler eingesetzt. Darüber hatte zuvor die "Ostsee-Zeitung" (Donnerstag) berichtet.

"Wir müssen die Rahmenbedingungen für die Förderung des Leistungssports an die neuen Anforderungen anpassen", sagte Drese. Ansonsten drohe nicht nur Mecklenburg-Vorpommern, sondern Deutschland insgesamt den internationalen Anschluss zu verlieren. Bei jüngsten Titelkämpfen hatten Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern nicht an Erfolge aus früheren Jahren anknüpfen können. Vor allem Kanuten und Leichtathleten erzielten in der Vergangenheit immer wieder für Spitzenresultate.

Wegen ausbleibender Erfolge stehen nun sechs der neun Leistungsstützpunkte auf der Kippe. Die Bestandszusage des Bundes für die Leistungszentren für Kanu und für Triathlon in Neubrandenburg, für Segeln in Warnemünde, Wasserspringen in Rostock sowie für Bahnradsport und für Leichtathletik in Schwerin gilt bislang nur bis Ende nächsten Jahres.

Drese hob auch die Bedeutung des Breitensports hervor. Er sei Basis für Spitzenleistungen. Im Nordosten seien rund 255 000 Menschen in 1900 Vereinen aktiv. Ein Drittel der Mitglieder seien Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Den größten Zuwachs habe es in der Vergangenheit aber bei den Senioren gegeben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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