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Kramp-Karrenbauer: Verpflichtung zur Extremismus-Bekämpfung

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Kramp-Karrenbauer: Verpflichtung zur Extremismus-Bekämpfung

16.11.2019, 16:58 Uhr | dpa

Kramp-Karrenbauer: Verpflichtung zur Extremismus-Bekämpfung. Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Roberto Pfeil/dpa (Quelle: dpa)

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat zum Volkstrauertag am Sonntag zum Handeln gegen Extremismus und Antisemitismus aufgerufen. Dabei erinnerte sie an die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Ermordung von Millionen Juden, die Opfer eines Systems von Hass und Tod waren. "Die Bundeswehr ist sich ihrer historischen Verantwortung vollauf bewusst", erklärte die CDU-Vorsitzende am Samstag. Die Streitkräfte verkörperten die Vielfalt Deutschlands und seien fest in der freiheitlichen Gesellschaft verankert. "Dazu gehört auch das enge Verhältnis zu den Juden in Deutschland", erklärte sie.

Kramp-Karrenbauer wollte am Sonntag auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee im Gedenken an die Soldaten jüdischen Glaubens, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, einen Kranz niederlegen. Bei einer Kranzniederlegung am Ehrenmal der Bundeswehr wird sie zudem die Toten der Streitkräfte ehren. "Sie standen für die Bewahrung des Friedens", so Kramp-Karrenbauer. "Sie alle haben unserem Land gedient und dabei das höchste Gut gegeben: ihr Leben." Seit Gründung der Bundeswehr haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums 3296 Frauen und Männer ihr Leben bei der Ausübung ihres Dienstes verloren.

Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag - immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent. Er wird in Deutschland schon seit 1919 begangen - ursprünglich, um Solidarität mit den Hinterbliebenen der Opfer des Ersten Weltkriegs zu zeigen. Inzwischen gedenkt die Bundesrepublik aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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