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Osram-Mitarbeiter protestieren in Berlin gegen Stellenabbau

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Osram-Mitarbeiter protestieren in Berlin gegen Stellenabbau

18.11.2019, 15:12 Uhr | dpa

Osram-Mitarbeiter protestieren in Berlin gegen Stellenabbau. Eine IG Metall-Fahne und der Schriftzug "Osram"

Eine IG Metall-Fahne und der Schriftzug "Osram". Foto: Michael Hanschke/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mehrere Hundert Osram-Mitarbeiter haben am Montag vor dem Berliner Standort des Beleuchtungsherstellers gegen Stellenabbau protestiert. Die Gewerkschaft IG Metall forderte dabei langfristige Investitionen in die deutschen Standorte und die Zurücknahme der Entscheidung für Verlagerungen ins Ausland. Nach Angaben der Gewerkschaft will Osram 800 seiner 5600 deutschen Arbeitsplätze abbauen, davon allein 100 in Berlin, wo außerdem bereits weitere Stellen bedroht seien. Eine offizielle Bestätigung des Vorstands für die Zahlen gibt es allerdings bisher nicht.

Die Protestaktion "Fünf nach zwölf" am Osram-Standort am Nonnendamm in Spandau hatte nach Angaben der IG-Metall rund 300 Teilnehmer. Auf Schildern forderten sie "Licht an statt aus!" oder "Wir sind Osram und wollen Osram bleiben". Andere Mitarbeiter des mehr als 110 Jahre alten Traditionsunternehmens erklärten "Wir wollen mit Osram in die Zukunft". Regina Katerndahl, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, forderte außerdem mehr Zeit für die Entwicklung neuer Produkte. Demonstriert wurde auch vor der Münchner Konzernzentrale.

Derzeit schreibt Osram rote Zahlen. Hauptgrund dafür ist die gesunkene Nachfrage von Auto- und Smartphoneherstellern, den zwei wichtigsten Kundengruppen. Im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr summierten sich die Verluste auf annähernd eine halbe Milliarde Euro. In Berlin werden unter anderem Scheinwerfer, Projektoren und Speziallampen hergestellt.

Der österreichische Sensorhersteller AMS will Osram übernehmen, IG Metall und Betriebsräte fürchten, dass das die Zerschlagung des Unternehmens bedeuten würde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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