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Bericht: Ukrainischer Oligarch in Deutschland festgenommen

Berlin  

Bericht: Ukrainischer Oligarch in Deutschland festgenommen

06.12.2019, 22:03 Uhr | dpa

Bericht: Ukrainischer Oligarch in Deutschland festgenommen. Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen

Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbol (Quelle: dpa)

Ein ukrainischer Oligarch ist einem Medienbericht zufolge in Niedersachsen festgenommen worden. Grund sei ein Auslieferungsersuchen der ukrainischen Justiz, die dem Mann Korruption vorwerfe, berichtete das Nachrichtenportal t-online.de am Freitag. Die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg, Carolin Castagna, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass ein ukrainischer Staatsbürger am 28. November festgenommen worden sei. Gegen den Mann, dessen Namen sie nicht nennen könne, liege ein Auslieferungsantrag der Ukraine vor. Dieser Antrag werde nun von der Generalstaatsanwaltschaft geprüft. Den Anwälten des Betroffenen sei rechtliches Gehör gewährt worden.

Ukrainischen Medienberichten zufolge soll es sich bei dem Festgenommenen um einen 50-Jährigen handeln, der schon 2016 aus der Ukraine zunächst nach Spanien geflohen war, nachdem ihm Betrug und Geldwäsche bei Gasgeschäften in Millionenhöhe vorgeworfen wurde. Später lebte er unter anderem in Deutschland.

Der Ex-Parlamentsabgeordnete hatte ukrainischen Medienberichten zufolge vor, im Dezember in sein Heimatland zurückzukehren. Die Festnahme in Deutschland sei auf ein Gesuch der ukrainischen Antikorruptionsstaatsanwaltschaft erfolgt, berichteten örtliche Medien am Freitag. Im Exil veröffentlichte der Millionär ein Buch, in dem er dem ukrainischen Ex-Präsidenten Petro Poroschenko Korruption in großem Stil vorwarf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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