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Auerbach-Manager: Rassimus-Vorfall wirkte "wie inszeniert"

Auerbach/Vogtland  

Auerbach-Manager: Rassimus-Vorfall wirkte "wie inszeniert"

19.12.2019, 11:35 Uhr | dpa

Der Manager des VfB Auerbach hat die Rassimus-Vorwürfe nach dem abgebrochenen Spiel zwischen der B-Jugend der sächsischen Mannschaft und dem Nachwuchs von Hertha BSC erneut zurückgewiesen und Vorwürfe gegen die Berliner erhoben. "So, wie das abgelaufen ist, wirkte es wie inszeniert", sagte Volkhardt Kramer der "Sächsischen Zeitung" (Donnerstag). "Es passierte alles ziemlich schnell. Das Foto aus der Kabine und die nur Minuten später herausgegebene, gut formulierte Erklärung. Der Bus ist schon vorgefahren, als das Spiel noch nicht offiziell beendet war. Das bekommt einen komischen Beigeschmack."

Das Regionalligaspiel war am Nachmittag des vergangenen Samstag in der 68. Minute beim Stand von 2:0 für Hertha von den Berliner Junioren abgebrochen worden. Die Partie war für 14.00 Uhr angesetzt gewesen. Nach 20.00 Uhr hatte der Bundesligist eine Stellungnahme via Twitter veröffentlicht, kurze Zeit später wurde ein Foto über den Account von Trainer Sofian Chahed publiziert.

Nach Abbruch der Partie seien die Spieler von Auerbach am Sonntag zum konkreten Anlass von einem Anwalt befragt worden, was sie gesagt hätten. "Nach ihrer Darstellung so etwas wie "Halt endlich deine Fresse", "Du hast nicht alle Tassen im Schrank", "Du bist doch blöde". Wir haben explizit gefragt, ob das Wort Affe gefallen ist - und einer unserer Spieler meinte: Stopp, ich bin von denen mindestens fünfmal als Affe bezeichnet worden", sagte Kramer.

Chahed hatte berichtet, dass einer seiner Spieler wegen rassistischer Beleidigungen in der Halbzeit geweint hätte. Kramer machte die Reaktion jedoch an einem kurz zuvor verschossenen Elfmeter des Spielers fest. "Er hob den Ball dann zwei Meter übers Tor, wurde daraufhin auf peinliche Weise von seinen Mitspielern beschimpft", sagte der 68-Jährige.

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass die Deutsche Olympische Gesellschaft Berlin (DOG) das Sportgerichtsverfahren abwarten will, bevor das U16-Team der Hertha mit einer Fair-Play-Medaille ausgezeichnet werden soll. Vor dieser DOG-Entscheidung hatte Kramer dessen Präsidenten Richard Meng seine Sichtweise in einem Telefonat geschildert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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