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Klinsmann wirbt für IAA in Berlin

Berlin  

Klinsmann wirbt für IAA in Berlin

23.01.2020, 16:03 Uhr | dpa

Klinsmann wirbt für IAA in Berlin. Jürgen Klinsmann

Herthas Trainer Jürgen Klinsmann. Foto: Andreas Gora/dpa (Quelle: dpa)

Fußballweltmeister Jürgen Klinsmann wirbt für einen Neustart der Automesse IAA in Berlin. "Es ist eine Stadt, die unglaublich in Bewegung ist", sagte der Hertha-Trainer am Donnerstag nach einem Gespräch beim Verband der Automobilindustrie. Dort hatte Berlin als einer von sieben Bewerbern ein Konzept für eine Mobilitätsmesse ab 2021 vorgestellt. "So eine Ausstellung verbindet alle. Es geht nicht nur ums Auto", sagte Klinsmann.

Die Berliner Delegation wurde angeführt vom Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Er zeigte sich zuversichtlich, dass seine Stadt den Zuschlag als neuer IAA-Standort erhält. Die Entscheidung fällt in jedoch erst in einigen Wochen.

Eine Stunde stellte Berlin sein Konzept den rund 30 Vertretern von Verband und Mitgliedern vor. Beteiligt waren auch Messechef Christian Göke, IHK-Präsidentin Beatrice Kramm und TU-Vizepräsidentin Christine Ahrend mit, eine Verkehrsplanerin. Um wissenschaftliche Themen drehte sich nach Müllers Worten auch ein Teil der Fragen. "Wie weit sind wir mit dem autonomen Fahren? Was können wir da bieten mit der Teststrecke?"

Auch dass der Landesverband der in Berlin mitregierenden Grünen die IAA ablehnt, sei zu Sprache gekommen, sagte Müller. In Berlin werde alles kritisch hinterfragt, diese Kritik müsse die Messe aufnehmen. "Das Stadtgespräch "Wie soll die Mobilität der Zukunft aussehen" muss Bestandteil einer neuen IAA sein."

Berlin konkurriert mit dem bisherigen Ausrichter Frankfurt sowie Hamburg, Hannover, Köln, Stuttgart und München. Der ADAC, dessen Berlin-Brandenburger Sektion sich kürzlich für Berlin ausgesprochen hatte, teilte am Donnerstag auf bundesweiter Ebene mit: "Es gibt in Deutschland mehrere geeignete Orte, um die IAA auszurichten." Wichtig sei, die Messe thematisch breiter aufzustellen und in Deutschland zu halten. Müller sagte: "Es ist ein Wettbewerb. Auch die anderen schlafen nicht."

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