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Regisseur Dan Scanlon ist von eigener Kindheit inspiriert

Berlin  

Regisseur Dan Scanlon ist von eigener Kindheit inspiriert

21.02.2020, 14:26 Uhr | dpa

Regisseur Dan Scanlon ist von eigener Kindheit inspiriert. Berlinale 2020 - "Onward" - Photocall

70. Berlinale,.“Onward”: Dan Scanlon, Regisseur, Drehbuchautor, und Kori Rae, Produzentin. Foto: Christoph Soeder/dpa (Quelle: dpa)

Seine eigene Kindheit hat Regisseur Dan Scanlon (43) zu seinem neuen Animationsfilm "Onward: Keine halben Sachen" inspiriert. Nach "Die Monster Uni" hätten Produzentin Kori Rae und er einen persönlicheren Film machen wollen. "Ich habe Kori davon erzählt, dass ich aufgewachsen bin, nachdem ich meinen Vater im Alter von einem Jahr verloren habe. Mein Bruder und ich konnten uns nicht an ihn erinnern", sagte der US-Amerikaner bei der Vorstellung des Pixar-Films im Rahmen der Berlinale. "Wir hatten viele Fragen - etwa wie mein Vater war und welche Ähnlichkeiten wir mit ihm hatten."

Das sei der Anstoß gewesen zu der Geschichte von "Onward". In dem Film begeben sich zwei Elfenbrüder auf eine abenteuerliche Reise, um dank Magie einen Tag mit ihrem Vater zu verbringen. Wenn er selbst die Möglichkeit hätte, würde er seinen Vater ebenfalls zurückbringen, sagte Scanlon. "Aber nur, wenn ich wüsste, dass er es so wollte. Ansonsten würde er vielleicht auftauchen und sagen: Was zur Hölle ist hier los?" Bei der Berlinale stand die Premiere von "Onward" für Freitag auf dem Programm. Vom 5. März an ist er deutschlandweit in Kinos zu sehen.

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