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Vorsicht vor dem Schlusslicht: Füchse gewarnt vor Nordhorn

Berlin  

Vorsicht vor dem Schlusslicht: Füchse gewarnt vor Nordhorn

26.02.2020, 11:06 Uhr | dpa

Vorsicht vor dem Schlusslicht: Füchse gewarnt vor Nordhorn. Füchse-Maskottchen Fuchsi

Das Maskottchen der Füchse Berlin, Füchsi. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Sportvorstand Stefan Kretzschmar hat den Spielern der Füchse Berlin einen Rat gegeben. "Ich warne davor, sie zu unterschätzen. Auch wenn sie keine Hoffnungen mehr auf den Klassenerhalt haben. Aber das bringt sie in die Situation, völlig ohne Druck aufspielen", sagte er vor dem Meisterschaftsspiel der Hauptstädter in der Handball-Bundesliga am Donnerstag gegen Schlusslicht HSG Nordhorn-Lingen (19.00/ Sky). Zwei Niederlagen nacheinander reichen den Füchse.

Obwohl die Niedersachsen abgeschlagen auf dem letzten Platz stehen, haben sie so manchen Favoriten das Leben sehr schwer gemacht. "Das wird kein Selbstläufer. Die haben bisher in jeder Halle bis kurz vor Ende immer ein gutes Spiel gemacht", sagte Trainer Velimir Petkovic. Deshalb fordert er wieder volle Konzentration: "Jeder muss an sein Maximum, was wir in den letzten zwei Spielen nicht gemacht haben." Die Füchse sind aktuell Tabellendritter.

Die Personallage bleibt angespannt. Auf Leistungsträger wie Simon Ernst, Fabian Wiede, Paul Drux, Mattias Zachrisson oder Dejan Milosavljev werden die Berliner noch länger verzichten müssen. "Da ist keine Rückkehr in Sicht", sagte Kretzschmar. Zudem meldete sich Anfang der Woche noch Rückraumspieler Marko Kopljar krank ab. Sein Einsatz am Donnerstag ist ungewiss.

"Der Trainer zaubert ja sowieso schon seit geraumer Zeit. Dieses Talent wird wahrscheinlich in den nächsten Spielen noch mehr gefragt sein", sagte Kretzschmar. Zumindest kann Neuzugang Dainis Kristopans wieder mitwirken, der ja im EHF-Pokal nicht spielberechtigt ist. Ansonsten setzt Petkovic auf das übrig gebliebene Personal. "Wenn wir zu viel über die Spieler sprechen, die nicht da sind, gibt man den anderen automatisch ein Alibi, sich zu verstecken", sagte der Coach.

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