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Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Coronavirus

Berlin  

Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Coronavirus

26.02.2020, 15:37 Uhr | dpa

Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Coronavirus. Fresenius AG

Ein Schatten fällt auf eine Wand mit dem Logo des Gesundheitskonzerns. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild (Quelle: dpa)

Deutschlands größter privater Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Erkrankte mit dem Coronavirus. Das Krankenhauspersonal sei mit Schulungen und regelmäßigen Informationen "auf den Umgang mit an Covid-19 erkrankten Patienten vorbereitet", erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin. Auch habe man ein internes Ablaufschema für die Versorgung von Verdachtsfällen entwickelt, sagte eine Helios-Sprecherin.

"Generell können alle Kliniken, die Patienten mit Influenza aufnehmen, auch Patienten mit einer Corona-Erkrankung behandeln", betonte das Unternehmen. Die 86 Helios-Krankenhäuser in Deutschland hätten dafür die hygienischen, medizinischen und baulichen Voraussetzungen. Helios sei auf eine mögliche Pandemie vorbereitet und in die entsprechenden Pläne der Länder eingebunden, so das Unternehmen, das jährlich 5,6 Millionen Patienten behandelt.

Allerdings seien die Helios-Kliniken schon mit der Grippe gefordert. "Derzeit sind alle Kapazitäten durch die saisonale Influenza und einzelne Kliniken auch zusätzlich durch Patienten mit Norovirus Erkrankungen ausgelastet", so Helios. Coronavirus-Einzelfälle könnten mit internen Verlegungen problemlos betreut werden. "Im Falle einer Pandemie wäre jedoch die regelhafte Versorgung anderer Patienten eingeschränkt", warnte Helios. Bei zunehmenden stationären Coronavirus-Fällen würden die Kliniken nach einem Stufenplan arbeiten und Patienten zuerst versorgen, bei denen es medizinisch nötig sei.

Das neuartige Coronavirus hatte sich zuletzt in Italien stark ausgebreitet, auch in Deutschland wurden jüngst zwei neue Fälle bestätigt. Die Bundesregierung bereite sich auf eine mögliche Zunahme der Zahlen vor, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch.

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