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Hertha gegen Union: Geisterspiel in Berlin hat finanzielle Folgen

Auswirkungen des Coronavirus  

Hertha trifft Geisterspiel gegen Union finanziell

12.03.2020, 15:07 Uhr | dpa

Hertha gegen Union: Geisterspiel in Berlin hat finanzielle Folgen. Herthas Manager Michael Preetz hat die wirtschaftlichen Folgen der Geisterspiele für den Verein betont.

Herthas Manager Michael Preetz hat die wirtschaftlichen Folgen der Geisterspiele für den Verein betont. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa. (Quelle: dpa)

Um das Coronavirus einzudämmen, werden Großveranstaltungen abgesagt, so auch in Berlin. Hertha-Manager Michael Preetz sorgt sich um die finanziellen Folgen.

Hertha-Manager Michael Preetz hat am Donnerstag die wirtschaftlichen Folgen der Geisterspiele wegen des Coronavirus für den Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC betont. Vor allem die fehlenden Einnahmen aus dem brisanten Stadtderby gegen den 1. FC Union am 21. März treffe den Verein finanziell auf mehreren Ebenen. "Es geht dabei nicht nur ums Stadion und Zuschauereinnahmen, sondern auch um Dienstleister und Zulieferer. Es wird eine große Herausforderung sein, mit der wir uns aktuell befassen müssen", sagte Preetz.

Union-Präsident Dirk Zingler, der zuletzt noch davon sprach, dass das Match gegen den FC Bayern München am kommenden Wochenende vor Publikum ausgetragen wird, sagte nun: "Wir im deutschen Fußball und wir als Bundesligist müssen in der Lage sein, das auszuhalten und die Herausforderungen zu meistern." Er wolle noch nicht über wirtschaftliche Konsequenzen sprechen. "Es ist für uns unheimlich bitter, Fußball ohne Zuschauer will keiner – aber auch diese Krise wird vorbeigehen"

Fans sollen nicht vor das Stadion kommen

Bereits am Mittwoch hatten die Berliner Bundesligisten Hertha und Union verkündet, bis zum 19. April alle Partien ohne Zuschauer stattfinden zu lassen. Vorausgegangen war eine Anordnung der Berliner Gesundheitsverwaltung, alle Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern zu untersagen.

Auch das kommende Auswärtsspiel der Hertha bei der TSG Hoffenheim am Samstag findet ohne Zuschauer statt. Hoffenheims Geschäftsführer Peter Görlich hatte bereits an die Fans appelliert, nicht vor das Stadion zu kommen. "Auch wir haben keine Hinweise darauf, dass unsere Fans nach Hoffenheim reisen", sagte Manager Preetz. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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