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Berlin: BVG rechnet wegen Corona mit weniger Fahrgästen

Auswirkungen von Corona  

Weniger Fahrgäste im Berliner Nahverkehr erwartet

16.03.2020, 14:02 Uhr | dpa

Berlin: BVG rechnet wegen Corona mit weniger Fahrgästen. Hinweisschild auf einem Linienbus der BVG weist Fahrgäste darauf hin, die hinteren Türen zu nutzen: Eine Maßnahme um die Busfahrer zu schützen. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld/Archivbild)

Hinweisschild auf einem Linienbus der BVG weist Fahrgäste darauf hin, die hinteren Türen zu nutzen: Eine Maßnahme um die Busfahrer zu schützen. (Quelle: Kay Nietfeld/Archivbild/dpa)

Durch die Einschränkungen im öffentlichen Leben gehen die Berliner Verkehrsbetriebe in den kommenden Tagen von weniger Fahrgästen aus. Der Senat müsse dann über Einschränkungen im Nahverkehr entscheiden.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rechnen mit spürbar sinkenden Fahrgastzahlen. "Wir merken, dass es weniger wird", sagte BVG-Sprecherin Petra Nelken am Montag vor dem Hintergrund der Corona-Krise. "Bis jetzt fahren wir aber ohne Einschränkungen nach dem ganz normalen Fahrplan." Wie sich die Situation weiterentwickele, etwa wenn in den nächsten Tagen sämtliche Berliner Schulen geschlossen seien, bleibe abzuwarten. "Dann muss das Land Berlin über mögliche Einschränkungen entscheiden."

Bislang sind bei der BVG zwei Fälle bekannt, bei denen sich Mitarbeiter mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Noch sei das Problem überschaubar, sagte Nelken. "Zurzeit fahren wir unseren Fahrplan mit Reserve." Wenn immer mehr Fahrer erkranken sollten, müsse man sich aber etwas einfallen lassen. Eine Lösung sei eine andere Taktung – Busse und Bahnen würden dann in größerem zeitlichen Abstand fahren als bisher. Die Regelung müsse möglichst klar und einfach sein, sagte Nelken, so dass die Kunden wüssten, dass beispielsweise der Bus alle zehn Minuten komme. "Aber so weit sind wir noch nicht."

Auch in anderer Hinsicht setzt die BVG vorerst weiter auf Normalbetrieb: Fahrscheinkontrollen gebe es im gleichen Umfang wie bisher, sagte Nelken. Gereinigt würden die Fahrzeuge allerdings häufiger als vor der Corona-Krise. "Gereinigt, nicht desinfiziert", erklärt Nelken. "Desinfizieren gibt es bei uns nicht."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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