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Corona in Berlin: Das bedeuten die neuen Einschränkungen

Regeln in der Corona-Krise  

Das bedeuten die neuen Einschränkungen für Berliner

23.03.2020, 10:57 Uhr | dpa

Corona in Berlin: Das bedeuten die neuen Einschränkungen . Leere vor dem Brandenburgertor (Symbolbild): In Berlin wird das öffentliche Leben weiter stark eingeschränkt.  (Quelle: imago images/Andreas Gora)

Leere vor dem Brandenburgertor (Symbolbild): In Berlin wird das öffentliche Leben weiter stark eingeschränkt. (Quelle: Andreas Gora/imago images)

In Berlin wurde zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie am Sonntag zwar keine generelle Ausgangssperre verhängt. Es gibt jedoch eine Reihe neuer Einschränkungen. t-online.de gibt einen Überblick. 

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat der Senat in Berlin weitere Einschränkungen beschlossen, die stark in das öffentliche Leben der Hauptstadt eingreifen. Wir zeigen Ihnen, was weiterhin erlaubt bleibt. 

Für Sozialkontakte gilt: Treffen von mehr als zwei Menschen sind nicht mehr erlaubt. Ausgenommen sind Familien und Menschen, die ohnehin in einem Haushalt zusammenleben. Treffen von bis zu zehn Personen sind nur noch in Ausnahmefällen gestattet, zum Beispiel für Trauerfeiern.

Ausgenommen vom strengen Versammlungsverbot sind aber zum Beispiel Zusammenkünfte von Politikern auf Bundes- und Landesebene, der Justiz und Treffen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Versorgung und Gesundheit.

Um die Regelungen zu kontrollieren, sind die Bürger dazu verpflichtet ein Ausweisdokument mitzuführen. Das Dokument muss ein Lichtbild und die Wohnanschrift aufweisen und der Polizei auf Verlangen vorgelegt werden. So sollen die Ausgehbeschränkungen besser kontrolliert werden können.  

Ausgehbeschränkungen

Wenn möglich, sollen sich die Berliner in ihrer Wohnung oder einer anderen Unterkunft aufhalten. Von diesem Gebot gibt es jedoch viele Ausnahmen. Dazu zählen Beruf und Ehrenamt, Arztbesuche, medizinische Behandlungen und Blutspenden, Psycho- und Physiotherapien, Einkäufe, Sport und Bewegung an der frischen Luft ohne eine Gruppe, Versorgung von Tieren, Bewirtschaftung von gärtnerischen oder landwirtschaftlichen Flächen, Prüfungen, dringend erforderliche Termine bei Behörden oder Gerichten und die individuelle stille Einkehr in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Häusern anderer Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften.

Abstandsgebot

Bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist – soweit möglich – ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten. Öffentliche Verkehrsmittel sind davon ausgenommen, wenn engere Kontakte nicht vermieden werden können.

Verkehr 

Der Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs und des Fernverkehrs soll weiter laufen. Zum Teil sind die Takte im Stadtverkehr eingeschränkt oder Linien entfallen, weil es weniger Fahrgäste gibt. Weitere Informationen zum angepassten Fahrplan der BVG finden Sie hier. Auch Taxis und Mietwagen stehen weiter zur Verfügung.

Einkaufen

Der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Spätverkäufen und Wochenmärkten läuft weiter wie gewohnt. Auch Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsgeschäfte dürfen öffnen. Das gilt auch für Tankstellen, Waschsalons, Zeitungsverkauf und den Buchhandel.

Apotheken bleiben genauso wie Drogerien und Sanitätsbedarf für Hör- und Sehhilfen geöffnet.

Hotel und Restaurants 

Restaurants müssen geschlossen bleiben. Das gilt auch für Shisha-Bars. Ein Liefer- und Abhol-Service ist aber weiter erlaubt. Hotels dürfen nun keine touristischen Übernachtungen mehr anbieten. 

Banken und Friseure

Während Banken weiterhin geöffnet bleiben, gibt es für Berliner Friseursalons nun eine neue Regelung. Sie bleiben geschlossen. Das gilt auch für andere Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons.

Schulen und Hochschulen 

Die Schulen bleiben zu, mindestens bis zum Ende der Osterferien. Hochschulen bleiben samt ihrer Bibliotheken geschlossen. Es wird versucht, einen Online-Betrieb auf die Beine zu stellen.

Freizeit

Theater, Kinos, Konzerthäuser, Museen, Messen, Spielbanken, Spezialmärkte, Schwimmbäder, Vergnügungsstätten und Bordelle bleiben geschlossen.

Die Abfallentsorgung bleibt weiter bestehen.

Verwendete Quellen:

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