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Füchse-Profi Drux: an Olympia-Absage ging "kein Weg vorbei"

Berlin  

Füchse-Profi Drux: an Olympia-Absage ging "kein Weg vorbei"

26.03.2020, 14:16 Uhr | dpa

Füchse-Profi Drux: an Olympia-Absage ging "kein Weg vorbei". Paul Drux, Handballspieler der Füchse Berlin applaudiert

Paul Drux, Handballspieler der Füchse Berlin applaudiert. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Für Handball-Nationalspieler Paul Drux war die Verlegung von Olympia in Tokio auf kommendes Jahr wegen der Coronavirus-Krise unausweichlich. "Grundsätzlich gab es keinen Weg dran vorbei. Nachdem ja schon einige Nationen angekündigt hatten, ihre Sportler nicht dorthin zu schicken", sagte der Spieler der Füchse Berlin am Donnerstag in einem Video auf der Facebook-Seite des Vereins.

"Für alle Sportler ist es natürlich schade", ergänzte der 25-Jährige. Auch einen Saisonabbruch in der Handball-Bundesliga würde der Berliner sehr bedauern. "Wir hatten ja schon noch Ziele und gute Chancen, das Final Four im EHF-Pokal zu erreichen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Aktuell ist die Saison in der Bundesliga bis 30. April unterbrochen, das Finalturnier im EHF-Pokal auf den 29./30. August verschoben. Ob es danach aber weitergeht, bleibt offen. "Keiner kann wissen, wie die Situation in zwei, drei Wochen aussieht", sagte er.

Aktuell befindet sich Drux nach seiner Fuß-Verletzung noch in der Reha. Weil er Kaderathlet ist, darf er aber im Olympiastützpunkt in Berlin trainieren. "Zu Gesicht bekomme ich da aber auch kaum Leute", verriet er. Der Handball und seine Kollegen fehlen dem Berliner deshalb sehr, besonders die Zweikämpfe. "Unsere Sportart lebt ja vom Körperkontakt. Und diesen Trainingskontakt vermisst man schon", sagte er schmunzelnd.

Auch Drux verbringt momentan sehr viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Er schaut gerne TV-Serien, lernt für die Uni und hat seine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt. "Ich komme jetzt viel zum Kochen, da probiere ich relativ viel aus", berichtete er. Neben einer Schwäche für schwedische Süßigkeiten muss der gebürtige Gummersbacher auf sein Lieblingsessen aber aktuell verzichten. "Das sind die Rouladen meiner Mutti", sagte er.

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