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Verbände: Tegel-Schließung wäre "katastrophales Signal"

Schönefeld  

Verbände: Tegel-Schließung wäre "katastrophales Signal"

28.03.2020, 13:14 Uhr | dpa

Eine Schließung des Flughafens Tegel wegen der Corona-Epidemie wäre aus Sicht der Berliner Unternehmensverbände "ein katastrophales Signal". "Während viele Betriebe ums Überleben kämpfen, will sich der Senat seiner Verantwortung für eine funktionierende Infrastruktur entledigen. Das ist schlechtes Krisenmanagement", kritisierte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, am Samstag.

"Nach dem hoffentlich baldigen Ende der Corona-Krise müssen wir alle Kräfte darauf konzentrieren, den Ausfall durch den Shutdown so schnell wie möglich aufzuholen. Dazu brauchen wir Tegel ebenso wie Schönefeld." Wer Tegel jetzt schließe, riskiere, dass die Unternehmen nicht mit vollem Schub aus der Krise kommen könnten. "Tegel darf erst vom Netz genommen werden, wenn der BER stabil funktioniert", verlangte Amsinck.

Im Berliner Senat und bei den Flughafenbetreibern gibt es Überlegungen, den Luftverkehr während der Corona-Krise vorübergehend auf dem Flughafen Schönefeld zu konzentrieren. Ziel der Betreiber ist es, Kosten in Millionenhöhe einzusparen. Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) sagte am Freitag, es gebe noch Gesprächsbedarf. Nach dpa-Informationen könnte die Entscheidung nächste Woche fallen.

Am Montag tagen die Flughafen-Gesellschafter. Zunächst wird demnach eine Betriebspause bis zum 31. Mai erwogen. Mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen wäre der Flughafen wieder ans Netz zu bringen.

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