Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Coronavirus in Berlin: Die Polizei kontrolliert Hunderte Geschäfte

Maßnahmen gegen Corona  

Polizei schließt mehr als 800 Geschäfte in Berlin

30.03.2020, 13:20 Uhr | dpa, t-online

Coronavirus in Berlin: Die Polizei kontrolliert Hunderte Geschäfte. Polizisten gehen durch die Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße: Sie kontrollieren die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus. (Quelle: dpa/Britta Pedersen/Archivbild)

Polizisten gehen durch die Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße: Sie kontrollieren die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus. (Quelle: Britta Pedersen/Archivbild/dpa)

Die Berliner Polizei hat eine Bilanz der letzten zwei Wochen vorgestellt. Rund um die Uhr sind die Beamten im Einsatz um die Verordnung des Berliner Senats zur Eindämmung des Coronavirus durchzusetzen.

Die Polizei hat in Berlin bei Kontrollen gegen die Verbreitung des Coronavirus bislang 811 Mal die Schließung von Lokalitäten angeordnet. Darunter waren Geschäfte, Restaurants, Wettbüros, Blumenläden, Shisha-Bars und Kneipen, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Seit dem 14. März um 18 Uhr wurden laut Polizei 1.868 Objekte kontrolliert. Zudem gab es 1.127 Überprüfungen im Freien. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte bisher 793 Verstöße fest.

Rund um die Uhr sind Hunderte Polizisten in Berlin unterwegs, um die Verordnung zur Eindämmung des Virus durchzusetzen. Gruppen im Freien dürfen nicht zusammenkommen, Restaurants und viele Geschäfte müssen geschlossen sein.

Polizei löst eine Kundgebung in Berlin-Mitte auf

Rund 350 Beamte waren auch vom Sonntagabend bis Montagfrüh im Einsatz. Sie kontrollierten vier Objekte und 98 Personen im Freien und leiteten acht Straf- und 31 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Tagsüber wurden am Sonntag zwei Objekte sowie 94 Personen im Freien überprüft. Eingeleitet wurden neun Straf- und 21 Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Bei besserem Wetter mit Sonnenschein zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen schrieben die Beamten 58 Strafanzeigen und 108 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.

Darunter auch 17 Verfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetzes und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nachdem Beamte eine Demonstration am am Rosa-Luxemburg-Platz auflösten. Die Kundgebung – eine "Hygienedemo" – sollte dort gegen 15.30 Uhr starten. Sie wurde aber noch vor ihrem Beginn untersagt.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal