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900 Millionen Euro Soforthilfen für Kleinstfirmen und Freie

Berlin  

900 Millionen Euro Soforthilfen für Kleinstfirmen und Freie

01.04.2020, 15:33 Uhr | dpa

900 Millionen Euro Soforthilfen für Kleinstfirmen und Freie. Euro-Münzen

Euro-Münzen sind übereinander gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Innerhalb weniger Tage haben der Bund und das Land Berlin in der Corona-Krise mehr als 900 Millionen Euro Soforthilfe an Kleinstunternehmen, Freiberufler und Selbstständige ausgezahlt. Seit Mittwochmittag würden aber bis zum 6. April keine weiteren Anträge mehr angenommen, teilte die Senatsverwaltung für Wirtschaft am Mittwoch mit. Solange werde es dauern, um das Soforthilfe-Programm des Landes in ein einheitliches Bundesprogramm zu überführen. Der Bund hat dafür weitere zwei Milliarden Euro zugesagt.

Das Soforthilfe-Programm lief seit dem 27. März und umfasste zum einen Mittel des Landes, auf die Soloselbstständige sowie Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten Anspruch hatten. Zum anderen waren auch Bundesmittel enthalten, die sich an Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern richteten. In der bislang ausgezahlten Summe stecken laut Senatsverwaltung etwa zur Hälfte Landesgelder. Nach der Überführung in das neue Programm sollen alle Mittel vom Bund kommen.

"Damit hat der Senat auf die besondere Wirtschaftsstruktur mit vielen Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständigen reagiert", teilte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Mittwoch mit. Von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hieß es: "Wir werden die Berliner Wirtschaft auch zukünftig nicht alleine lassen. Gut, dass nun auch der Bund einsteigt."

Kritik und Hilferufe kamen in den vergangenen Tagen von der Berliner Industrie- und Handelskammer sowie von Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten. Das Land hatte für diese Betroffenen Geld aus demselben Topf in Form von Krediten zur Verfügung gestellt. Die verfügbaren Mittel seien inzwischen aber um das dreifache überzeichnet, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung. Das Programm sei daher derzeit ausgesetzt. Unter Hochdruck würden weitere Hilfen mit dem Bund besprochen, von denen auch die größere Unternehmen profitieren sollen.

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