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Berlin-Schöneberg: Auto von AfD-Politiker Frank Hansel brennt

Staatsschutz ermittelt  

Auto von AfD-Politiker in Berlin-Schöneberg in Brand gesteckt

06.04.2020, 14:31 Uhr | dpa

Berlin-Schöneberg: Auto von AfD-Politiker Frank Hansel brennt. Frank-Christian Hansel, Parlamentarischer Geschäftsführer der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD: Sein Auto brannte in der Nacht auf Montag.  (Quelle: dpa/picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/Archivbild)

Frank-Christian Hansel, Parlamentarischer Geschäftsführer der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD: Sein Auto brannte in der Nacht auf Montag. (Quelle: picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/Archivbild/dpa)

Im Berliner Stadtteil Schöneberg hat das Auto des AfD-Politikers Frank Hansel gebrannt. Es ist bereits das zweite Mal, das ein Auto eines AfD-Politikers in Berlin innerhalb von vier Wochen brennt.

Erneut ist ein Brandanschlag auf das Auto eines führenden Berliner AfD-Politikers verübt worden. Der Wagen des Parlamentarischen Geschäftsführers der Abgeordnetenhaus-Fraktion, Frank Hansel, sei in der Nacht zu Montag in Berlin-Schöneberg angezündet worden, teilte die AfD mit. Die Polizei nannte den Namen des Autobesitzers nicht, bestätigte aber eine Brandstiftung mit einer möglichen politischen Tatmotivation an einem Jaguar in der Eisenacher Straße. t-online.de hatte im Hauptstadt-Ticker über das Feuer berichtet.

Gegen 3.55 Uhr alarmierte demnach ein Passant die Feuerwehr, die das Feuer löschte. Zwei weitere Autos wurden beschädigt. Der für Taten von politischen Extremisten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt. Der Berliner AfD-Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski teilte mit: "Es ist die nächste abstoßende Tat in einer nicht enden wollenden Serie."

Eine Reihe von Angriffen auf AfD-Politiker

Vor rund vier Wochen, in der Nacht zum 10. März, war das Auto des kommissarischen Berliner AfD-Landesvorsitzenden Nicolaus Fest angezündet worden. Am Haus des innenpolitischen Sprechers der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, wurden zwei Fenster eingeschlagen und eine Beschimpfung auf die Hauswand gesprüht. Auf einer linksradikalen Internetseite gab es einen Bekennertext. Laut Polizei stand auch das Wort "Antifa" auf der Wand. In der Nacht zum 2. März hatten unbekannte Täter in Sachsen einen Brandanschlag auf das Auto des AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla verübt.

Zahlreiche ähnliche Anschläge und Sachbeschädigungen an Büros, Autos und Häusern von AfD-Politikern waren in den vergangenen Jahren mutmaßlich von linksextremistischen Tätern begangen worden. Immer wieder hatte es auch Bekennerschreiben aus der linksradikalen Szene gegeben. Die Autos der Vize-Bundesvorsitzenden Beatrix von Storch und des Berliner Fraktionsvorsitzenden waren 2015 und 2017 beschädigt worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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