Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

GEW: Keine Erzieher aus Risikogruppen in die Notbetreuung

Berlin  

GEW: Keine Erzieher aus Risikogruppen in die Notbetreuung

06.04.2020, 14:30 Uhr | dpa

Die GEW in Berlin fordert, in Kitas und Schulen niemanden für die Notbetreuung einzusetzen, der zu einer Risikogruppe gehört. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien verunsichert und besorgt, erklärte die Berliner Vorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doreen Siebernik, am Montag. Erzieherinnen könnten sich bei ihrer Arbeit nicht schützen.

In Berlin sind wegen der Corona-Krise alle Schulen und Kitas geschlossen. Eltern in systemrelevanten Berufen wie Feuerwehr, Pflege und Einzelhandel können ihre Kinder aber in eine Notbetreuung geben. "Pädagogische Arbeit ist mit Abstand, Mundschutz, Händedesinfektion nicht umsetzbar", sagte Siebernik. Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören, dürften deshalb auf keinen Fall in der Notbetreuung eingesetzt werden.

Kritisch sieht die Gewerkschaft die Absicht der Senatsbildungsverwaltung, an den Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss und Abitur festzuhalten. Die Gesundheit von Schülern und Lehrern müsse bei allen Entscheidungen im Vordergrund stehen, so der Co-Vorsitzende der Berliner GEW, Tom Erdmann.

Schüler lernten derzeit unter Extrembedingungen. Nicht alle von ihnen könnten sich gleich gut auf die Prüfungen vorbereiten. Die Entscheidung, ob sie tatsächlich stattfinden sollten, müsse vor diesem Hintergrund gründlich bedacht werden. "Die Lage ist für alle belastend genug, da gehört Druck rausgenommen", forderte Erdmann.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal