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Gesundheitssenatorin hofft auf weitere Hilfe der Bundeswehr

Berlin  

Gesundheitssenatorin hofft auf weitere Hilfe der Bundeswehr

06.04.2020, 16:04 Uhr | dpa

Gesundheitssenatorin hofft auf weitere Hilfe der Bundeswehr. Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD)

Dilek Kalayci, Berlins Gesundheitssenatorin, mit Schutzmaske. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat bei der Bundeswehr bereits Ende März um Hilfe beim Transport von Schutzausrüstung von China nach Deutschland angefragt. Am Samstag hatten Bundeswehrsoldaten zwei Millionen in China hergestellte Atemschutzmasken und 300 000 Schutzkittel vom Flughafen Leipzig/Halle nach Berlin gebracht. Kalayci habe außerdem darum gebeten, dass die Bundeswehr eine größere Ladung Schutzmasken mit einer Maschine der Luftwaffe aus China abhole, sagte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung am Montag. Eine Antwort habe sie noch nicht erhalten.

"Spiegel Online" hatte am Sonntag einen Sprecher des Verteidigungsministeriums zitiert, die Bundeswehr werde solche Transporte erst planen, "wenn die kommerziellen Möglichkeiten ausgeschöpft sind". Das Ministerium wolle nur im absoluten Notfall militärische Flugzeuge der Luftwaffe zum Transport von Schutzmasken nach Deutschland einsetzen.

In Berlin hatten sich in den vergangenen Tagen Meldungen über fehlendes Material in Berliner Krankenhäusern und Arztpraxen gehäuft. Nach Senatsangaben ist kürzlich eine Lieferung von 200 000 Schutzmasken auf dem Flughafen der thailändischen Hauptstadt Bangkok verschwunden. Die Masken waren für die Berliner Polizei bestimmt. Details des Vorgangs sind nach wie vor ungeklärt.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) erklärte am Montag im ZDF-"Morgenmagazin", unabhängig davon, ob die Masken konfisziert oder storniert und dann in die USA umgeleitet worden seien, oder ob jemand mit dem Geldkoffer gekommen sei, sie seien in den USA gelandet. "Und das ist nicht in Ordnung." Ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin erklärte, die Regierung der Vereinigten Staaten habe nichts unternommen, um für Deutschland bestimmte Lieferungen der US-Firma 3M umzuleiten. Ein Sprecher der Innensenatsverwaltung wies am Montag darauf hin, dass die Behörde nie von dieser Firma gesprochen habe.

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