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Coronavirus/Berlin: Linksradikale rufen zu Demos am 1. Mai auf

Hauptstadt-Ticker  

Linksradikale rufen trotz Corona-Krise zu 1.-Mai-Demos auf

20.04.2020, 19:59 Uhr | cf, dak, t-online, vss, dpa

Coronavirus/Berlin: Linksradikale rufen zu Demos am 1. Mai auf. Demonstration in Berlin am 1. Mai (Symbolbild): Auch in diesem Jahr rufen Linksextreme zu Protesten auf. (Quelle: imago images/Müller-Stauffenberg)

Demonstration in Berlin am 1. Mai (Symbolbild): Auch in diesem Jahr rufen Linksextreme zu Protesten auf. (Quelle: Müller-Stauffenberg/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.58 Uhr: Bis morgen!

Wir verabschieden uns für heute und sind auch morgen wieder für Sie, um über das aktuelle Geschehen in Berlin zu berichten. Bis dahin noch einen schönen Abend.

19.27 Uhr: Spezialfahrzeuge untersuchen Berlins Hauptverkehrsstraßen

Ab morgen sollen Spezialfahrzeuge durch die Hauptverkehrsstraßen in Berlin fahren und diese nach Spurrinnen und Senkungen in der Fahrbahn untersuchen. Dabei werden durch Fotos Schäden in der Fahrbahn erfasst, wie die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Montag mitteilte. Falls Menschen auf den Fotos zu sehen seien, würden die Bilder anonymisiert.

Rund 2.700 Kilometer des Straßennetzes werden die Fahrzeuge bis Ende September 2020 abfahren. Die Daten sollen dann ab Anfang 2021 dafür genutzt werden, die Erhaltung der Hauptverkehrsstraßen zu planen.

18.39 Uhr: BER-Eröffnung rückt durch TÜV-Genehmigung großen Schritt näher

Der Berliner Flughafen BER hat einen großen Schritt auf dem Weg zur im Oktober geplanten Eröffnung getan: Der TÜV habe die Sicherheitsanlagen am Terminal abgenommen, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Montag im Sonderausschuss BER des Brandenburger Landtags nach Angaben eines Sprechers der Flughafengesellschaft FBB. Die Unterlagen des TÜV seien "wesentlich" für die sogenannte Baufertigstellungsanzeige gegenüber den zuständigen Behörden.

Die Baubehörden würden nun die Dokumente prüfen und dann gegebenenfalls eine Nutzungsfreigabe erteilen, sagte der Sprecher. Diese sei ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zur Eröffnung des BER, die für Ende Oktober dieses Jahres vorgesehen ist. Ursprünglich sollte der Flughafen bereits im Jahr 2011 seinen Betrieb aufnehmen, der Eröffnungstermin wurde aber immer wieder verschoben.

17.38 Uhr: Maskenpflicht könnte nach Berlin kommen

In Berliner Geschäften sowie in Bussen und Bahnen könnte wegen der Corona-Pandemie künftig eine Maskenpflicht gelten. Entsprechende Überlegungen wurden der Deutschen Presse-Agentur am Montag aus Koalitionskreisen bestätigt. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) plädiere für eine solche Regelung, hieß es. Zuvor hatte die "Berliner Zeitung" berichtet. Schon vor einer Woche hatte Müller erklärt, er könne sich eine Maskenpflicht "für bestimmte Situationen" vorstellen.

16.24 Uhr: Linksradikale rufen trotz Corona-Krise zu 1.-Mai-Demos auf

"Illegal, legal, scheißegal: Ob unangemeldet oder angemeldet – in Berlin und bundesweit wird am (Revolutionären) 1. Mai protestiert + demonstriert": So lautet der Aufruf auf einer linksradikalen Webseite. Wie "Bild" berichtet, heißt es auf der Seite "Indymedia", dass Autokorsos, Spontandemonstrationen und auch Flashmobs geplant seien. Am kommenden Montag wollen die Initiatioren ihre Pläne für den 1. Mai vorstellen. Die Polizei rechnet aber wohl mit spontanen Versammlungen Linksextremer sowie Angriffen auf Polizisten und Sachbeschädigung.

15.42 Uhr: Geschäfte bereiten sich auf Wiedereröffnung vor

Nach wochenlanger Schließung in der Corona-Krise bereiten sich viele Berliner Geschäfte jenseits des Lebensmittelhandels auf die Wiedereröffnung vor. "Waren werden ausgepackt und die größeren Geschäfte schauen, wo sie absperren können, um die Verkaufsfläche zu verkleinern", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, am Montag.

Während in vielen Bundesländern kleinere und mittlere Geschäfte bereits zu Beginn dieser Woche wieder öffnen konnten, müssen sich Bürger und Händler in der Hauptstadt noch einige Tage gedulden.

14.35 Uhr: Berliner CDU fordert rasche Öffnung von Gaststätten

Die Berliner CDU fordert eine rasche Wiedereröffnung der wegen des Coronavirus seit Wochen geschlossenen Restaurants und Hotels. Gerade die Gastronomie sei für Berlin von besonderer Bedeutung und könne lange Schließungen wirtschaftlich nicht verkraften, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Strategiepapier der Hauptstadt-Union. Ein ähnliche Forderung kam am Wochenende auch von der FDP-Fraktion, die Lockerungen für den Außenbereich von Restaurants und Cafés erreichen will.

13.17 Uhr: Berlin will Pflegekräfte auf Coronavirus testen

In Berlin ist eine repräsentative Testung von Pflegekräften auf das neue Coronavirus geplant. Nächste Woche solle das Vorhaben in Zusammenarbeit mit den Untersuchungsstellen anlaufen, kündigte SPD-Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses an. Wie viele Menschen getestet werden sollen, blieb offen. Einbezogen werden sollen Mitarbeiter aus dem stationären und ambulanten Bereich.

In einem zweiten Schritt könne man selbstverständlich auch "in die Fläche" gehen, sagte Kalayci auf die Frage, ob etwa auch Bewohner getestet werden sollen.

12.27 Uhr: Polizei verzeichnet wieder mehr Verstöße gegen Corona-Regeln

Die Polizei hat am sonnigen Sonntag deutlich mehr Bußgelder wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln verhängt als in den Tagen zuvor. 126 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten wie fehlenden Abständen und 19 Strafanzeigen etwa wegen illegaler Öffnung von Imbissen habe es am Sonntag gegeben, teilte die Polizei am Montag mit.

In den Tagen zuvor lag die Zahl der Verstöße meistens deutlich unter 100. Die Polizei hatte verstärkte Kontrollen am Wochenende angekündigt. Seit Mitte März zählte die Polizei insgesamt 1136 Straftaten und 2048 Ordnungswidrigkeiten in Zusammenhang mit den Corona-Regeln.

11.26 Uhr: Kalayci zur Corona-Krise: "mitnichten über den Berg"

In der Debatte über Lockerungen in der Corona-Krise dringt Berlins Gesundheitssenatorin auf behutsame erste Schritte. Auch wenn der Anstieg der Fallzahlen abgebremst worden sei, sei man "mitnichten über den Berg", sagte die SPD-Politikerin Dilek Kalayci am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Da bisher eine geringe Durchseuchung der Bevölkerung angenommen werde, könnten Lockerungen schnell wieder zu einer starken Ausbreitung des Virus führen. Am Dienstag sollen in der Senatssitzung konkrete Beschlüsse gefasst werden.

10.20 Uhr: Berliner eSport-Team verteidigt europäischen Titel

Das eSport-Team "G2" hat am Sonntagabend seinen Titel verteidigt. Das Team mit Sitz in Berlin-Wilmersdorf gewann zum dritten Mal in Folge den Titel der League of Legends European Championship (LEC). Das berichtet der RBB

Im Finale besiegte "G2" den Gegner "FNatic" mit 3:0. Die Veranstaltung fand wegen der Coronavirus-Pandemie online statt. 

9.29 Uhr: THW verteilt Schutzausrüstung

Die Senatsgesundheitsverwaltung hat das Technische Hilfswerk (THW) um Hilfe bei der Verteilung von Schutzausrüstung gebeten. Das sagte THW-Landesbeauftragter für Berlin/Brandenburg/Sachsen-Anhalt, Sebastian Gold. "Dem Amtshilfeersuchen kommen wir sehr gerne nach." 

Das THW übernimmt demnach die Auslieferung der vom Land bestellten Schutzausrüstung an die einzelnen Einrichtungen. Für die Umsetzung sollen die zwölf ehrenamtlich betriebenen Berliner THW-Ortsverbände eingesetzt werden.

8.47 Uhr: Union Berlin will Bülter halten

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat bekräftigt, den derzeit ausgeliehenen Offensivspieler Marius Bülter vom 1. FC Magdeburg fest verpflichten zu wollen. "Für uns ist klar, dass wir Marius behalten wollen", sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, dem "Kicker" (Montag). "Marius hat die Erwartungen übertroffen."

Marius Bülter (Quelle: dpa)Berlins Marius Bülter jubelt nach einem Tor. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Bülter war im vergangenen Sommer für ein Jahr ausgeliehen worden, bei Magdeburg hatte der 27-Jährige zuvor seinen Vertrag bis 2022 verlängert. Union besitzt eine Kaufoption. Bülter selbst hatte zuletzt gesagt, dass er hoffe, dass die Köpenicker diese ziehen werden.

Bülter kam in seiner ersten Bundesligasaison in 28 von 29 möglichen Pflichtspielen zum Einsatz, er ist mit sieben Ligatreffern zweitbester Torschütze der Köpenicker.

8.23 Uhr: So wird das Wetter in Berlin

In Berlin und Brandenburg wird es die nächsten Tage viel Sonne und bis zu 22 Grad geben. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) startet der Montag sonnig in die neue Woche. Im Laufe des Tages erwärmt es sich mit zunehmenden Sonnenschein rasch auf bis zu 17 Grad. 

Viele Sonne ist laut DWD auch am Dienstag zu erwarten. Nur am Mittag und Nachmittag könne es einige wenige Wolken geben. Mit Niederschlag rechnen die Wetterexperten nicht. Die Höchstwerte liegen bei 15 bis 18 Grad.

Das schöne Frühlingswetter hat aber auch eine Kehrseite: In Brandenburgs Wäldern gelten die zweithöchste und höchste Waldbrandstufe.

8.09 Uhr: Union-Keeper Gikiewicz liefert Essen an Krankenhaus

Top Aktion: Torhüter Rafal Gikiewicz vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin hat sich während der Corona-Krise als Pizzabote hervorgetan. Gemeinsam mit seinem Kumpel Amer Tankovic belieferte der Pole am Sonntag Ärzte und Pflegepersonal der Intensivstation des Krankenhauses Köpenick mit Essen. Die beiden versorgten die rund 25 Personen mit Pizza, Pasta, Obstsalaten und Kuchen.

"Die Ärzte, Schwestern und Pfleger sind die Helden dieser Zeit. Wir wollten helfen", sagte Gikiewicz dem Berliner Kurier. Das Essen bereitete Tankovic in seinem eigenen Restaurant zu, das aufgrund der Coronakrise nur stark eingeschränkt in Betrieb ist.

7.39 Uhr: Berliner Gesundheitsausschuss tagt zu Corona

Die Situation Berlins in der Corona-Krise ist heute Thema im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. "Akute Lage Corona" heißt der zentrale Punkt auf der Tagesordnung. Zu erwarten sind wie schon in den vorigen Sitzungen Einschätzungen zum Ausbruchsgeschehen bei Sars-CoV-2, zur Situation der Kliniken und zur Beschaffung von Schutzausrüstung.

Ein Blick auf die aktuellen Zahlen: In Berlin gibt es derzeit 5.225 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit gestern mit. 94 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Das Virus war vor rund anderthalb Monaten zum ersten Mal in Berlin nachgewiesen worden. Vor zwei Wochen hatte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) die Eindämmungsmaßnahmen als wirksam bezeichnet, aber noch keinen Grund zur Entwarnung gesehen. Die Ausschussmitglieder sitzen inzwischen wegen der Ansteckungsgefahr mit reichlich Abstand im Raum verteilt.

7.18 Uhr: S-Bahn-Strecke am Bahnhof Lichtenberg frei

Gute Nachricht aus Lichtenberg: Seit heute Morgen ist der gesperrte S-Bahn-Streckenabschnitt wieder frei. Die Züge der S-Bahnlinien S5, S7 und S75 fahren wieder planmäßig.

Am Mittwochabend ist eine S-Bahn am Bahnhof Lichtenberg entgleist, verletzt wurde dabei allerdings niemand. Der letzte Waggon des Zugs der Linie S75 war bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof aus den Schienen gesprungen und seitlich weggekippt. Die Bundespolizei barg am Donnerstag den Zug und ermittelt weiter in alle Richtungen. Noch ist unklar, wie es dazu kommen konnte. Gestern wurden noch letzte Arbeiten am Oberbau durchgeführt.

Kurz vor dem Bahnhof Lichtenberg in Berlin ist eine S-Bahn entgleist: Verletzt wurde nach erstem Kenntnisstand niemand, wie ein Bahnsprecher sagte. (Quelle: dpa/Fabian Sommer)Kurz vor dem Bahnhof Lichtenberg in Berlin ist eine S-Bahn entgleist: Verletzt wurde nach erstem Kenntnisstand niemand, wie ein Bahnsprecher sagte. (Quelle: Fabian Sommer/dpa)

7.03 Uhr: Abi-Prüfungen starten in Berlin

Die Berliner Abiturienten sind die ersten, die heute nach fünfwöchiger Unterbrechung wieder in ihre Schulen zurückkehren. Denn heute beginnen in Berlin die Abiturprüfungen – trotz zuletzt heftiger Kritik von Eltern- und Schülervertretern.

Die schriftlichen Prüfungen in Latein und teilweise in einigen anderen Fächern stehen heute an. Die Prüfungen für die 14.600 Abiturienten werden unter besonderen Umständen abgehalten, es gelten zahlreiche Abstands- und Hygieneregeln.

Der Landesschülerausschuss machte wochenlang gegen die Prüfungen Front und forderte ein Abi ohne Abschlusstests. Viele Schüler seien in der Corona-Krise verunsichert und hätten sich zu Hause nicht richtig vorbereiten können. Etliche hätten gesundheitliche Bedenken. Auch die Elternvertretung äußerte sich kritisch. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte dagegen wiederholt auf die Abstandsregeln verwiesen und unterstrichen, dass Berlin die Prüfungen nicht im Alleingang absagen könne. Im Sinne einer bundesweiten Anerkennung des Berliner Abiturs sei ein gemeinsames Vorgehen der Länder nötig.  

6.54 Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker an diesem Montag. Wir wollen Sie hier wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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