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Berlin sagt Prüfungen für Mittleren Schulabschluss ab

Hauptstadt-Ticker  

Berlin sagt MSA-Prüfungen weitgehend ab

22.04.2020, 19:12 Uhr | ASS, cf, dpa

Berlin sagt Prüfungen für Mittleren Schulabschluss ab. Bildungssenatorin Sandra Scheeres: In Berlin fallen die schriftlichen Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss nun doch aus.  (Quelle: imago images/Christian Ditsch)

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: In Berlin fallen die schriftlichen Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss nun doch aus. (Quelle: Christian Ditsch/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.50 Uhr: Das war es für heute!

Wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Auch morgen gibt es wieder alle Nachrichten zum aktuellen Geschehen in Berlin in unserem Hauptstadt-Ticker. Bis morgen!

19.30 Uhr: Senat berät über Prämie für "Corona-Helden"

Tausende in der Corona-Krise besonders geforderte Landesbeschäftigte in Berlin können sich womöglich über eine Prämie von 1.000 Euro freuen. Entsprechende Überlegungen, über die zunächst der rbb berichtete, wurden der Deutschen Presse-Agentur aus Senatskreisen bestätigt. Es gehe vor allem um Mitarbeiter, die in der Corona-Krise Außergewöhnliches leisteten und in vielen Fällen einer besonderen Gesundheitsgefahr ausgesetzt seien, hieß es.

Zu den Begünstigten sollen nach Recherchen der rbb-"Abendschau" Ärzte und Pfleger der landeseigenen Krankenhauskonzerne Vivantes und Charité zählen, aber auch Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, Mitarbeiter der Gesundheitsämter, Erzieherinnen und Beschäftigte in Jobcentern. Nach dpa-Informationen ist dieser Vorschlag aber noch nicht das letzte Wort. Er müsse weiter diskutiert werden, hieß es. Beschlossen ist noch nichts.

18.45 Uhr: Berlin sagt MSA-Prüfungen weitgehend ab

Nun also doch: Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) macht eine Kehrtwende, die Prüfungen der Zehntklässler für den Mittleren Schulabschluss (MSA) fallen in diesem Jahr weitgehend aus. So sollen die drei schriftlichen MSA-Prüfungen und die mündliche Prüfung aufgrund der besonders angespannten Situation an den Schulen wegen der Corona-Krise abgesagt werden, wie die Senatsverwaltung für Bildung am Mittwoch mitteilte. Dagegen ist geplant, die noch ausstehenden Präsentationsprüfungen stattfinden zu lassen.

"Wir haben noch einmal alle Argumente abgewogen: Ohne die schriftlichen MSA-Prüfungen können wir in den kommenden Wochen mehr Unterricht anbieten, gerade auch für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler", erklärte Scheeres. "Weil Korrekturarbeiten entfallen, können sich die Lehrkräfte anderen wichtigen Aufgaben zuwenden und Schülerinnen und Schüler noch besser fördern." Die mündlichen Präsentationsprüfungen beizubehalten, ermögliche gleichzeitig aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler ein MSA-Prüfungszeugnis erhalten.

Die Abiturprüfungen soll es auf jeden Fall geben, betonte Scheeres nochmals. Die ersten umfangreichen Abiturprüfungen im Fach Biologie an diesem Mittwoch hätten gezeigt, dass diese sicher und ordnungsgemäß durchgeführt werden könnten. Auch die Zahl der Krankmeldungen von Prüflingen habe sich auf dem Niveau der Vorjahre bewegt.

18.10 Uhr: Details zur Ausweitung der Notbetreuung bekanntgegeben

In Berlin haben ab dem 27. April mehr Familien Anspruch auf die Notbetreuung ihrer Kinder in Kitas oder Grundschulen. Details gab Familiensenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Mittwoch bekannt. So gilt der Anspruch künftig für alle Familien, in denen mindestens ein Elternteil einen in der Corona-Krise als systemrelevant eingestuften Beruf ausübt. Bisher mussten dafür zum Teil beide Elternteile in einer solchen Berufsgruppe arbeiten.

Die entsprechende Liste wurde zudem erweitert, etwa um Logopäden, Zahntechniker oder Frachtpersonal auf Flughäfen. Sie umfasst nunmehr um die 100 Berufe in 14 Berufsgruppen, die nach mehreren Erweiterungen inzwischen weit über die ursprünglich definierten Kerntätigkeiten etwa bei Polizei, Feuerwehr oder im Gesundheitswesen hinausgehen.

Eine wichtige Neuerung ist, dass auch Alleinerziehende, von denen sich besonders viele überfordert fühlen, ihre Kinder tagsüber wieder abgeben können. Als alleinerziehend gelten Mütter oder Väter, die ledig, verwitwet, dauernd getrennt oder geschieden sind und nicht mit einem anderen Erwachsenen, jedoch mit ihrem Kind zusammenleben. Generell gilt weiterhin: Wer das Notangebot in Anspruch nehmen will, muss glaubhaft machen, dass er oder sie keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung hat.

16.59 Uhr: Corona-Krise führt zu weniger Straftaten in Berlin

In der Corona-Krise ist die Zahl der in Berlin erfassten Straftaten deutlich gesunken. Allein in der vergangenen Woche wurden fast 65 Prozent weniger Wohnungseinbrüche als im Vorjahreszeitraum registriert, Taschendiebstähle gingen um knapp 61 Prozent zurück, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Auch der Diebstahl von Autos sank drastisch (minus 76,8 Prozent).

Insgesamt wurden in der vergangenen Woche laut Polizei 6.590 Straftaten in Berlin erfasst, das waren im Vergleich zur Vorjahreswoche rund 18 Prozent weniger. Auch bei Sexualstraftaten gibt es nach den Angaben der Behörde einen deutlichen Rückgang: Wurden in der Vorwoche 51 Fälle angezeigt, waren es in der Vergleichswoche des Vorjahres 33 mehr. Das ergibt ein Minus von rund 39 Prozent.

Ein Polizist führt einen Mann ab (Symbolbild): In Berlin ist die Zahl der Straftaten in der Corona-Krise gesunken.  (Quelle: imago images/Jonas Walzberg)Ein Polizist führt einen Mann ab (Symbolbild): In Berlin ist die Zahl der Straftaten in der Corona-Krise gesunken. (Quelle: Jonas Walzberg/imago images)

In der "Abendschau" des rbb hatte Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Dienstag gesagt, es gebe aber auch Bereiche, in denen die Zahl der Delikte gestiegen sei, etwa Kellereinbrüche. Mancher stelle erst jetzt fest, dass schon vor längerer Zeit eingebrochen wurde. Es würden überdies mehr Brandstiftungen beobachtet. "Menschenleere Straßen machen Gelegenheiten", sagte die Polizeipräsidentin.

16 Uhr: Berlin verzeichnet weniger Zuwanderung

Berlins Bevölkerungswachstum durch Zuzug hat sich im vergangenen Jahr verlangsamt. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte, zogen im vergangenen Jahr 190.700 Menschen nach Berlin, während 171.500 aus der Hauptstadt fortzogen. Demnach wuchs Berlins Einwohnerzahl durch Zuwanderung insgesamt um 19.200 Menschen. Dieser "Wanderungsüberschuss" hatte 2018 laut Statistik noch 34.400 Personen betragen.

14.20 Uhr: Ansturm Berliner Geschäfte bleibt bisher aus 

Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der Corona-Pandemie haben in Berlin am Mittwoch wieder viele Geschäfte geöffnet. Der große Ansturm blieb zunächst aus. Auf dem Kurfürstendamm im Berliner Westen etwa hielten sich nur vereinzelt Kunden in den Geschäften auf. Das Warenhaus Kadewe blieb am Vormittag zunächst geschlossen.

Im Shopping-Center Alexa am Alexanderplatz war ebenfalls viel Platz. An dem einzig offenen Eingang zählten Sicherheitskräfte die Kunden. Nicht alle Geschäfte hatten dort geöffnet. Vor der Elektrokette Mediamarkt bildete sich indes eine kleinere Schlange. Nur eine von insgesamt vier Etagen stand den Kunden dort zur Verfügung. Was sie dort nicht fanden, wurde von den Mitarbeitern aus dem abgeriegelten Bereichen geholt.

13.25 Uhr: Berliner Abiturprüfungen werden nicht verschoben

Die Abiturprüfungen in Berlin gehen trotz Corona-Pandemie weiter. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg entschied in zwei am Mittwoch veröffentlichten Beschlüssen, dass die Prüfungen nicht verschoben werden müssten. Damit bestätigte das OVG zwei Entscheidungen des Verwaltungsgerichts, das Anträge von zwei Abiturienten abgelehnt hatte. Die Schüler wollten ihre Prüfungen erst später ablegen.

Tische sind mit Sicherheitsabstand aufgestellt (Symbolbild): Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Abiturprüfungen in Berlin nicht verschoben werden müssen.  (Quelle: imago images/penofoto)Tische sind mit Sicherheitsabstand aufgestellt (Symbolbild): Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die Abiturprüfungen in Berlin nicht verschoben werden müssen. (Quelle: penofoto/imago images)

Eine Abiturientin und ein Abiturient hatten laut Gericht geltend gemacht, ihnen sei es durch die Corona-Beschränkungen und ihre familiäre Situation nicht möglich gewesen, sich zu Hause ausreichend vorzubereiten. Diese Benachteiligung verstoße gegen das Gebot der Chancengleichheit. Deshalb müsse ihnen erlaubt werden, die Prüfungen erst zu einem späteren Zeitpunkt abzulegen.

12.53 Uhr: Zwei Radfahrerinnen in Berlin angefahren – schwer verletzt

Zwei Radfahrerinnen sind bei Zusammenstößen mit Autos in den Berliner Stadtteilen Schöneberg und Lichterfelde schwer verletzt worden. Der erste Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am späten Dienstagnachmittag an der Thorwaldsenstraße. Ein 87-jähriger Autofahrer soll mit seinem Wagen bei Rot in eine Einmündung gefahren sein und dabei eine 55-jährige Radlerin erfasst haben. Die Frau kam mit schweres Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus.

Knapp eine Stunde später kam es in Lichterfelde zu einem Unfall, bei dem eine 50 Jahre alte Radfahrerin schwere Verletzungen am Bein erlitt. Die Frau wurde von einem Auto im Kreuzungsbereich der Mariannenstraße angefahren. Auch sie musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

11.51 Uhr: Wann öffnen die Spielplätze in Berlin wieder?

Seit Wochen sind die Spielplätze in Berlin wegen der Corona-Krise geschlossen. Jetzt kommt wieder Bewegung in die Debatte, was viele kleinere Kinder und deren Eltern freuen dürfte. 

Denn jetzt forderte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) die Bezirke auf, die Spielplätze wieder zu öffnen. "Gerade Kitas und Kinderläden ohne eigene Außenanlagen müssen die Spielplätze wieder nutzen können. Auch Familien, die mit Kindern in der dicht bebauten Innenstadt leben, sind darauf angewiesen", sagte sie am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Selbst wenn man die Spielplätze nicht wieder komplett öffnen wolle, könne man Regelungen für eine eingeschränkte Nutzung finden.

Bereits gestern betonte der Regierende Bürgermeister Michael Müller, dass die Entscheidung über die Öffnung der Spielplätze bei den Bezirken liege. Der Pankower Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) sagte am Mittwoch, dass sich die zuständigen Bezirksamtsmitglieder dazu untereinander und mit den Senatsverwaltungen im Dialog befänden. Geplant sei, dass die Bezirksbürgermeister das Thema am kommenden Donnerstag im Rat der Bürgermeister diskutieren.

Wie der "Tagesspiegel" berichtet, will Pankow bereits ab Mai Spielplätze in kinderreichen Vierteln öffnen.

11.25 Uhr: Sechs Personen verstoßen gegen Corona-Regeln und provozieren

Nicht besonders einsichtig haben sich sechs Person in der Nacht in Berlin-Hellersdorf gezeigt, wie die Polizei auf Twitter mitteilt. Sie saßen eng beieinander, tranken Bier und provozierten die Beamten. Denen ist wohl kaum zu helfen, so die Polizei.

10.58 Uhr: Berliner Marathon-Macher von Absage überrascht

Der Berliner Marathon, der am 26. und 27. September stattfinden sollte, fällt aus. Das erfuhren die Organisatoren des Marathons allerdings nicht vorab von den Behörden.

"Ich bin absolut überrascht", sagte Jürgen Lock, Geschäftsführer des veranstaltenden SCC Berlin, dem "Tagesspiegel". Er habe von der Entscheidung des Senats, alle Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verbieten, aus den Medien erfahren.

Der Halbmarathon, der ebenfalls vom SCC organisiert wird, hatte ebenfalls bereits durch die Corona-Krise abgesagt werden müssen. "Das Jahr ist gelaufen", sagte Lock mit Blick auf die Finanzen. 50.000 Sportler hatten sich eigentlich für den Marathon angemeldet. 

Tausende Läufer starten auf der Straße des 17. Juni zum BMW Berlin Marathon: Das geplante Event Ende September fällt in diesem Jahr allerdings aus. (Quelle: dpa/Soeren Stache/Archiv)Tausende Läufer starten auf der Straße des 17. Juni zum BMW Berlin Marathon: Das geplante Event Ende September fällt in diesem Jahr allerdings aus.

10.17 Uhr: Mehrere Brände in der Nacht

Die Berliner Feuerwehr musste in der Nacht zu Mittwoch gleich mehrmals ausrücken – unter anderem zu einem Wohnungsbrand in Berlin-Marzahn. Im dritten Stock eines elfgeschossigen Hochhauses hatten am späten Dienstagabend Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen, wie ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch sagte. Die Flammen in der Märkischen Allee konnten zügig gelöscht werden. Verletzte gab es keine. Zunächst hatte die "B.Z." berichtet. Demnach könnte die Brandursache ein defektes Handyladekabel gewesen sein. Angaben der Polizei zur Brandursache gab es bisher aber noch nicht.

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt durch die Innenstadt (Quelle: dpa)Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt durch die Innenstadt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

In der Nacht brannte zudem ein 150 Quadratmeter großer Schuppenanbau in der Straße Am Stichkanal in Lichterfelde. Die Brandbekämpfer konnten auch hier das Feuer löschen, niemand wurde verletzt. Laut "B.Z." soll es sich um eine Lagerhalle einer Gärtnerei in einem Gewerbegebiet handeln. Die Brandursache war zunächst unklar.

9.38 Uhr: Eltern fordern: Abschlussprüfungen der Zehnklässler sollen ausfallen

Die eBBR- und MSA-Prüfungen der Berliner Zehntklässler sollten in diesem Schuljahr ausfallen oder alternativ bewertet werden. Das fordern die Vorsitzenden der zwölf Berliner Bezirkselternausschüsse und der Vorstand des Landeselternausschusses in einem Schreiben von der Senatsverwaltung für Bildung. 

Ab dem 27. April sollen Zehntklässler wieder zur Schule. Dadurch bliebe laut Elternausschuss eine deutlich geringere Vorbereitungszeit als vier Wochen für die Abschlussprüfungen. 

"Für Organisation und Durchführung der Prüfungen würden unnötig durch die Corona-Krise ohnehin knappen personellen (Risikogruppen) und räumlichen Ressourcen gebunden, die für den Präsenz- und Fernunterricht der anderen Jahrgangsstufen dringend benötigt werden!", schreiben die Elternvertreter weiter.

9.01 Uhr: Verletzter bei Wohnungsbrand in Berlin-Charlottenburg

Bei einem Brand in einer Wohnung ist in Berlin-Charlottenburg ein Mensch verletzt worden. Das Feuer brach im fünften Stock eines siebengeschossigen Wohnhauses aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen sagte. Demnach hatten Einrichtungsgegenstände Feuer gefangen. 22 Einsatzkräfte löschten den Brand am späten Dienstagabend innerhalb von gut eineinhalb Stunden. Zwei Bewohner wurden untersucht, einer kam mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik. Die Brandursache war zunächst unklar.

8.35 Uhr: BVG will Maskenpflicht nicht kontrollieren

Ab kommenden Montag, 27. April gilt im Berliner Nahverkehr Maskenpflicht. Doch wer kontrolliert das? Wie der RBB berichtet, werden BVG-Mitarbeiter jedenfalls keine Kontrollen durchführen, denn sie habe laut einer Sprecherin gar kein Recht dazu. "Wir sind ein Verkehrsunternehmen, wir sind keine Ordnungsmacht", zitiert der RBB die Sprecherin.

In Bussen und U-Bahnen soll es allerdings Durchsagen geben, dass Fahrgäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollen. 

8.03 Uhr: Mehr Eltern haben Anspruch auf Kita-Notbetreuung

Das dürfte viele Berliner Eltern von Kita-Kindern freuen: Der Senat hat beschlossen, dass noch "deutlich vor dem 1. August alle Eltern für ihr Kind wieder ein Betreuungsangebot erhalten", teilte die Senatsverwaltung für Bildung gestern mit

Bereits ab kommenden Montag wird daher die Notbetreuung für Kita-Kinder ausgeweitet. 

Berechtigt sind laut Senat ab dem 27. April:

  • Alleinerziehende
  • alle Eltern, die in den bisher als systemrelevant definierten Berufen arbeiten. Ab sofort reicht es aus, wenn nur ein Elternteil in einem der definierten Berufe arbeitet. Die Zwei-Eltern-Regelung fällt damit weg.
  • Eltern, die in Berufsgruppen arbeiten, die nun neu in die Liste der systemrelevanten Berufe aufgenommen wurden, z. B. Logopäden und Logopädinnen sowie Zahntechniker und Zahntechnikerinnen. Weitere Infos der Senatsverwaltung zur Notbetreuung finden Sie hier.

7.40 Uhr: Nächste Demo gegen Corona-Regeln geplant

Trotz des Verbots größerer Demonstrationen wollen auch an diesem Samstag wieder zahlreiche Menschen in Berlin gegen die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie protestieren. Erneut wollen sich die Demonstranten um 15.30 Uhr auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte treffen, wie die Veranstalter im Internet schreiben.

An vergangenen Samstagen hatten einige hundert Menschen gegen die von ihnen befürchtete Einschränkung von Grundrechten demonstriert. Darunter waren auch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.

Nach der Verordnung zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus sind in Berlin derzeit Demonstrationen nur unter bestimmten Bedingungen und mit höchstens 20 Teilnehmern erlaubt. Ab dem 4. Mai sind Demonstrationen an einem festen Ort mit höchstens 50 Teilnehmern grundsätzlich erlaubt, wenn der Mindestabstand und die Hygieneregeln eingehalten werden.

7.03 Uhr: Berlins Geschäfte öffnen wieder

Heute öffnen wieder viele Geschäfte in Berlin abseits der Lebensmittelläden. Läden mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmeter stehen dann den Kunden zur Verfügung. Auch Kauf- und Warenhäuser dürfen öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche dementsprechend verkleinern. Pro 20 Quadratmeter darf nun eine Person eins Geschäft gelassen werden. 

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) auf der aktuellen Pressekonferenz: ""Das ist weder der Startschuss noch die Einladung zum entspannten Bummeln und Flanieren." (Quelle: dpa/Britta Pedersen)Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) auf der aktuellen Pressekonferenz: ""Das ist weder der Startschuss noch die Einladung zum entspannten Bummeln und Flanieren." (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

"Das ist weder der Startschuss noch die Einladung zum entspannten Bummeln und Flanieren", hatte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am gestern noch betont. Die Maßnahmen dienten dazu, dass Verbraucher sich wieder mit dem Nötigsten versorgen können. "Wir befinden uns weiter in einer Krisensituation. Jede Lockerung muss angesichts der epidemiologischen Lage verantwortbar sein und nicht zu einer zweiten Welle der Infektionen führen."

6.54 Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker an diesem Mittwoch. Wir wollen Sie hier wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa


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