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Berlin-Kreuzberg: Remmo-Clan-Mitglied gestorben – Aufruhr vor Rettungsstelle

Einsatz in Kreuzberg  

Clan-Mitglied gestorben – Mitglieder versammeln sich vor Krankenhaus

23.04.2020, 09:42 Uhr | t-online

Berlin-Kreuzberg: Remmo-Clan-Mitglied gestorben – Aufruhr vor Rettungsstelle. Vivantes Klinikum am Urban in Berlin-Kreuzberg (Symbolbild): Hier ist am Dienstagabend eine Mitglied des Remmo-Clans verstorben. (Quelle: imago images/Carsten Thesing)

Vivantes Klinikum am Urban in Berlin-Kreuzberg (Symbolbild): Hier ist am Dienstagabend eine Mitglied des Remmo-Clans verstorben. (Quelle: Carsten Thesing/imago images)

Ein Mitglied des Remmo-Clans soll gestorben sein. Auf dem Weg in die Klinik lieferten sich Mitglieder eine Verfolgungsjagd mit der Berliner Polizei. Dann belagerten sie noch die Rettungsstelle.

In der Nacht zu Dienstag hat der Remmo-Clan die Berliner Polizei gleich mehrmals auf den Plan gerufen. Es sollen sich mehrere Mitglieder der Großfamilie vor dem Vivantis-Klinikum am Urban in Kreuzberg versammelt haben, wie die "BZ" berichtet. Demnach soll dort eine Frau aus der Familie eingeliefert sein. Nach "Bild"-Informationen handelt es sich dabei um die Mutter des Clan-Chefs. Innerhalb kürzester Zeit sollen sich vor dem Krankenhaus etwa 30 Personen versammelt haben, weshalb die Sicherheitsmitarbeiter die Polizei informierten.

In der Nacht zum Dienstag sollen sich weitere Mitglieder der Großfamilie in Neukölln auf dem Weg zur Rettungsstelle eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert haben. Schreibt die "B.Z.". Ein Beamter hätte sich auf die Straße gestellt, um einen Wagen zu stoppen, der habe jedoch auf ihn zugesteuert. Der Polizist musste zur Seite springen. Auf der Flucht habe das Fahrzeug dann einen Einsatzwagen gerammt. Die Insassen wurden vorübergehend festgenommen. Der Fahrer sei zur Gefangenensammelstelle am Tempelhofer Feld gebracht worden. 

Versuchtes Tötungsdelikt

"Bei allem Verständnis für den schmerzhaften Verlust eines geliebten Menschen – in unserem Land gelten Gesetze, an die sich alle Menschen zu halten haben", sagte Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin, am Dienstagmorgen zu den Vorfällen. "Wer sich einer Verkehrskontrolle entzieht und nicht davor zurückschreckt, einen Menschen umzufahren, begeht ein versuchtes Tötungsdelikt".

Wie die "BZ" unter Berufung auf die Polizei berichtet, wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Verursachung eines Verkehrsunfalls nach einer Flucht ermittelt.

Erst vor wenigen Tagen hat der Remmo-Clan für Schlagzeilen gesorgt. Der Sohn des Clan-Chefs, Jusuf Rammo, soll 2012 eine Villa in Alt-Buckow gekauft haben – offenbar mit "schmutzigem Geld". Nun hat das Landgericht Berlin entschieden, dass dieses und ein weiteres Grundstück beschlagnahmt werden sollen. t-online.de berichtete. Insgesamt soll der Clan im Besitz von 77 Objekten sein, die durch Straftaten finanziert worden sind. Nachgewiesen worden konnte das jedoch bisher nicht.

Update: Zuerst wurde berichtet, dass das Clan-Mitglied am Dienstag gestorben sei. In einem anderslautenden Bericht vom RBB steht, dass die ältere Frau in der Nacht zum Donnerstag gestorben sei. Demnach soll sie seit Montag behandelt worden sein. Neben dem Einsatz in der Nacht zum Mittwoch sei die Polizei den ganzen Mittwoch vor Ort gewesen.

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