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Berlin: 88-Jähriger stirbt nach Angriff seines Hundes

Hauptstadt-Ticker  

88-Jähriger stirbt nach Angriff seines Hundes

23.04.2020, 19:11 Uhr | t-online, dak, vss, dpa

Berlin: 88-Jähriger stirbt nach Angriff seines Hundes. Zwei Hunde der Rasse Mioritic (Symbolbild): Ein rumänischer Hirtenhund soll sein Herrchen angefallen haben. Der Mann ist gestorben. (Quelle: imago images/Nature Picture Library)

Zwei Hunde der Rasse Mioritic (Symbolbild): Ein rumänischer Hirtenhund soll sein Herrchen angefallen haben. Der Mann ist gestorben. (Quelle: Nature Picture Library/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.52 Uhr: Das war´s für heute!

Wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Auch morgen gibt es wieder alle Nachrichten zum aktuellen Geschehen in Berlin in unserem Hauptstadt-Ticker. Bis morgen!

19.30 Uhr: Polizei fasst Verdächtigen nach Flaschenwurf auf Feuerwehrmann

Nach einer Attacke auf Einsatzkräfte der Feuerwehr in Berlin-Gesundbrunnen hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Der 34-Jährige steht unter Verdacht, Feuerwehrleute beleidigt und eine Glasflasche auf einen Feuerwehrmann geworfen zu haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Angegriffene war daraufhin bewusstlos zu Boden gefallen und wurde im Krankenhaus behandelt.

Die Feuerwehr hatte zuvor das Martinshorn eingeschaltet, weil sie wegen eines in zweiter Reihe parkenden Autos eine Straße nicht passieren konnte. Der 34-Jährige flüchtete nach dem Angriff zu Fuß, die Polizei ermittelte seine Wohnung und nahm ihn in Gewahrsam. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

18.45 Uhr: Mann springt nach Verfolgungsjagd in Landwehrkanal

Ein betrunkener Autofahrer hat auf der Flucht vor der Polizei in Berlin-Neukölln zwei Unfälle verursacht und ist anschließend in den Landwehrkanal gesprungen. Der Mann war am Mittwoch zu schnell unterwegs und ignorierte Haltesignale der Beamten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Er rammte zunächst ein geparktes Auto und krachte dann mit einem vor ihm fahrenden Kleintransporter zusammen. Dessen 56-jähriger Fahrer wurde leicht verletzt. Der Raser wurde nach seinem Sprung aus dem Wasser gezogen und festgenommen. Er besaß keinen Führerschein, der Wagen war nicht versichert und wurde beschlagnahmt. Der Raser klagte über Schmerzen und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

17.51 Uhr: Berlin-Marathon könnte im November stattfinden

Bis Ende Oktober sind Großveranstaltungen in Berlin verboten. Dazu zählt auch der Berlin-Marathon, der vor wenigen Tagen offiziell abgesagt worden ist – zumindest vorerst. Der Geschäftsführer zeigte sich sichtlich geschockt über die Absage des Marathons. Eine Alternative soll her, berichtet der "Tagesspiegel". Ein Ausweichtermin im November wird diskutiert. "Wir müssen alles prüfen“, heißt es: "Die Rahmenbedingungen für ein späteres Rennen sind eher schlecht." Noch will der Geschäftsführer Jürgen Lock jedoch nicht aufgeben.

17.27 Uhr: 88-Jähriger stirbt in Hoppegarten nach Angriff seines Hundes

Ein 88-Jähriger ist am Montag tot aufgefunden worden. Offenbar wurde der Mann zuvor mehrfach von seinem Hund gebissen. Ob die Bisswunden des rumänischen Hirtenhundes zum Tod des Hundehalters geführt haben, soll eine Obduktion klären. Das Tier ist nun in der Obhut des Ordnungsamtes, wie "rbb24" berichtet.

Wie es weiter heißt, soll der 88-Jährige bereits im März mehr als eine Woche im Krankenhaus gelegen haben, weil das Tier ihn gebissen hat. Zudem soll das Tier der Rasse Mioritic im vergangenen Jahr einen Pfleger des kranken Mannes angegriffen haben. Mehrere Nachbarn hätten sich zum aggressiven Verhaltes des Hundes geäußert.

Zwei Hunde der Rasse Mioritic (Symbolbild): Ein rumänischer Hirtenhund soll sein Herrchen angefallen haben. Der Mann ist gestorben. (Quelle: imago images/Nature Picture Library)Zwei Hunde der Rasse Mioritic (Symbolbild): Ein rumänischer Hirtenhund soll sein Herrchen angefallen haben. Der Mann ist gestorben. (Quelle: Nature Picture Library/imago images)

Der 88-Jährige lebte mit seiner Frau und insgesamt acht Hunden auf einem Grundstück im Ortsteil Waldesruh, wie "rbb24" unter Berufung auf einen Sprecher des Landeskreises berichtet. Der zweijährige Hund soll nun einem Wesenstest unterzogen werden.

16.36 Uhr: Rund 700.000 Euro Schaden wegen Corona-Soforthilfe-Betrugs

Durch Betrug bei Corona-Soforthilfen ist eine Schadenssumme von rund 700.000 Euro allein in Berlin entstanden. Die Staatsanwaltschaft ermittle derzeit 46 Fällen gegen insgesamt 55 Tatverdächtige. Über hundert Verfahren seien zudem beim Landeskriminalamt Berlin anhängig, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Betrugsversuche im Zusammenhang mit staatlichen Corona-Soforthilfen beschäftigten derzeit die Strafverfolgungsbehörden in mehreren Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Sachsen und Bremen. In Berlin werden diese Straftaten durch mehrere Abteilungen der Staatsanwaltschaft verfolgt, wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft weiter mitteilten.

Soforthilfe-Zuschuss Corona (Symbolbild): Deutschlandweit hat es mehrere Betrugsfälle im Zusammenhang mit dem Hilfsprogramm gegeben. (Quelle: imago images/Sven Simon)Soforthilfe-Zuschuss Corona (Symbolbild): Deutschlandweit hat es mehrere Betrugsfälle im Zusammenhang mit dem Hilfsprogramm gegeben. (Quelle: Sven Simon/imago images)

In allen bei der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Verfahren wurden demnach Konten gesperrt und Beschlagnahmebeschlüsse erwirkt. Mit diesen Beschlüssen werden anschließend die betrügerisch verwendeten Konten gepfändet. Bereits abgeflossene und nicht mehr vorhandene Gelder werden durch Vermögensarrest gesichert.

15.41 Uhr: Berliner CDU verlangt Kontrollen zur Maskenpflicht 

Die Berliner CDU verlangt Kontrollen zur Einhaltung der ab Montag geltenden Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. "Eine Maskenpflicht, die nicht kontrolliert wird, ist ein zahnloser Tiger", sagte CDU-Landeschef Kai Wegner der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. "Die Bundeskanzlerin hat heute noch einmal deutlich gemacht, dass man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen sollte." Das gelte auch für den Berliner Senat. "Auch hier geht Bayern mit gutem Beispiel voran: Die Maskenpflicht ist Bestandteil des Bußgeldkataloges und ihre Umsetzung wird auch von der Polizei kontrolliert." Das sei auch für Berlin der richtige Weg, sagte Wegner.

Der Senat hat wegen der Corona-Pandemie zwar eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen beschlossen. Die Einhaltung soll aber nicht kontrolliert werden. Auch Bußgelder sind nach Angaben der Senatsverwaltung für Verkehr nicht geplant. 

14.50 Uhr: Erster temporärer Radweg eingerichtet

Der erste temporäre Fahrradweg, der sogenannte Pop-up-Radweg, in Berlin-Mitte wurde heute am Schöneberger Ufer zwischen Potsdamer Brücke und Flottwellstraße eingerichtet. Das Bezirksamt schließt hier an eine Wegführung an, die im Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg entsteht, wie das "Berliner Abendblatt" berichtet. Ein weiterer temporärer Radweg soll zudem auf der Müllerstraße von der Seestraße bis zum U-Bahnhof Wedding geplant sein.

14.01 Uhr: Bezirke können die Spielplätze wieder öffnen

Der Rat der Bürgermeister hat am Donnerstag beschlossen, dass ab dem 30. April die Spielplätze wieder aufgesperrt werden dürfen. SPD-Familiensenatorin Sandra Scheeres hatte am Mittwoch die Bezirke dazu aufgefordert. Wie auf Spielplätzen das Kontaktverbot durchgesetzt werden kann, ist fraglich.

13.15 Uhr: Unbekannte spannen Seil auf Brücke – Radfahrer verletzt

In der vergangenen Nacht ist ein Fahrradfahrer auf einer Brücke in Prenzlauer Berg gestürzt. Offenbar hatten bislang Unbekannte ein Seil aufgespannt. Wie die Polizei mitteilt, soll der 48-Jährige gegen 1 Uhr mit seinem Rad auf dem Schwedter Steg unterwegs gewesen sein, als er vor sich das gespannte Seil entdeckte. Der Mann bremste, stürzte vom Rad und zog sich dabei Verletzungen an Armen und Beinen zu. Eine ärztliche Behandlung lehnte er jedoch ab. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Die Brücke Schwedter Steg in Richtung Fernsehturm: Ein Radfahrer hat sich hier wegen einem gespannten Seil verletzt. (Quelle: imago images/Chromorange/Archivbild)Die Brücke Schwedter Steg in Richtung Fernsehturm: Ein Radfahrer hat sich hier wegen einem gespannten Seil verletzt. (Quelle: Chromorange/Archivbild/imago images)

12.34 Uhr: Müller denkt offenbar über weitere Amtszeit nach

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), hat am Mittwochabend in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" mitgeteilt, er schließe eine weitere Amtszeit nach der Corona-Krise nicht aus. Für seinen angekündigten Rückzug vom SPD-Landesvorsitz seien Verabredungen getroffen worden "und dann gucken wir, wie es weitergeht", heißt es. Er habe immer Spaß an der Politik gehabt, wie er Lanz erklärt. Doch so eine Zeit wie jetzt wünsche man sich nicht, "aber eigentlich geht man genau dafür in die Politik, dass man Dinge entscheiden kann, dass man sich um seine Stadt in dieser Situation natürlich sorgt, aber auch guckt, wie man es gut organisiert", sagte er. Weitere Details beim RBB.

11.30 Uhr: Fridays for Future plant Kunstaktion vor Bundestag

Die Klimabewegung Fridays for Future will am Freitag eine Kunstaktion vor dem Bundestag starten. "Rund 70 Ortsgruppen aus ganz Deutschland haben ihre gesammelten Plakate und Schilder nach Berlin geschickt, die an diesem symbolträchtigen Ort zusammengestellt werden", sagte Sprecher Quang Paasch der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Damit der Protest ab 10.30 Uhr stattfinden könne, müssten alle Infektionsschutzmaßnahmen beachtet werden. Vor Ort dürften daher nur 20 Menschen die Versammlung aktiv begleiten, hieß es.

Zusätzlich ruft die Klimabewegung die Berliner anlässlich des fünften globalen Klimastreiks zu einem digitalen "Netzstreik" auf. Auf der Website der Bewegung soll es dazu ein Streikprogramm mit Musik, Reden und Live-Schalten aus ganz Deutschland geben. So wolle man der Klimakrise trotz der Corona-Pandemie eine Plattform geben.

10.30 Uhr: Musikfestival "Lollapalooza" abgesagt

Eigentlich sollten am 5. und 6. September wieder Zehntausende Menschen beim Musikfestival "Lollapalooza" rund um das Olympiastadion in Berlin feiern. Durch das Verbot des Senats, dass Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober untersagt sind, kann es nicht wie geplant stattfinden. Auf ihrer Internetseite schreiben die Veranstalter: "Die Gesundheit und Sicherheit unserer Fans, Künstler*innen, Mitarbeiter*innen und der Allgemeinheit wird immer unsere oberste Priorität sein..." Sie würden aber schon für 2021 planen.

Menschen vor einer Bühne: Das Lollapalooza 2020 findet nicht statt. (Quelle: imago images/Stefan Zeitz/Archivbild)Menschen vor einer Bühne: Das Lollapalooza 2020 findet nicht statt. (Quelle: Stefan Zeitz/Archivbild/imago images)

9.25 Uhr: Angriff auf Schwules Museum

Das Schwule Museum in der Lützowstraße ist angegriffen worden. Unbekannte sollen Steine auf eine Fensterscheibe geworfen und diese stark beschädigt haben, wie "Berliner Woche" berichtet. Wann genau sich die Tat ereignet hat, ist unklar. Derzeit ist das Museum noch geschlossen. Vermutet wird jedoch der 18. oder 19. April. Am 20. April ist der Schaden entdeckt worden.

Einen Angriff auf das Schwule Museum gab es zuletzt 2016. Damals sind Metallkugeln auf ein Fenster geschossen worden.

8.19 Uhr: Auto mit Hakenkreuz beschmiert

In der Nacht zu Donnerstag ist die Polizei in den Tempelhofer Weg in Britz gerufen worden. Auf einen Pkw haben Unbekannte Nazisymbole und Beleidigungen geschmiert. Das berichtet unter anderem die "Berliner Morgenpost". Zudem gab es Dellen am Fahrzeug.

7.15 Uhr: Feuerwehrmann nach Attacke im Krankenhaus

Mittwochnachmittag sind Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr in Gesundbrunnen angegriffen worden. Einer von ihnen musste im Krankenhaus behandelt werden. Das teilte die Feuerwehr mit.

Demnach kam ein Einsatzwagen nicht an einem in zweiter Reihe parkenden Pkw vorbei – plötzlich sei ein Döner gegen das Löschfahrzeug geworfen worden. Ein aussteigender Feuerwehrmann habe eine Glasflasche gegen den Kopf bekommen. Auf Twitter schreiben die Retter: "Wir sind entsetzt."

6.54 Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker. Wir wollen Sie hier wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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