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Steinmeier bedankt sich für Nachbarschaftshilfe

Berlin  

Steinmeier bedankt sich für Nachbarschaftshilfe

29.05.2020, 11:46 Uhr | dpa

Steinmeier bedankt sich für Nachbarschaftshilfe. Bundespräsident Steinmeier besucht das Hansaviertel

Bundespräsident Steinmeier und seine Frau besuchen Initiativen am "Tag der Nachbarn" und nehmen an einer Pflanzaktion teil. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich bei den Menschen bedankt, die sich in der Corona-Krise für ihre hilfsbedürftigen Nachbarn einsetzen. Sie hätten im Kleinen Großes geleistet, sagte er am Freitag in Berlin und nannte als Beispiele Hilfen bei Hausaufgaben, Arztbesuchen oder auch beim Einkaufen. "Alles das hat für viele - das dürfen wir nicht unterschätzen - diese schwierige Zeit der letzten acht Wochen mindestens etwas erträglicher gemacht."

Das Staatsoberhaupt äußerte sich am Freitag bei einem Besuch einer Initiative im Berliner Hansaviertel. Dort hilft beispielsweise die 31-jährige Sonja Rinne ihrer älteren Nachbarin Ines Wagner beim Tragen schwerer Einkaufstaschen. Außerdem verschönert Rinne Pflanzbehälter vor dem Wohnhaus mit Blumen.

Auch Steinmeier griff zur Schaufel und pflanzte eine Sonnenblume. "Abstand halten heißt nicht, Nähe zu verlieren. Trotz 1,5 Meter Abstand zeigen Beispiele wie diese hier, dass es vielleicht sogar gelingt, in den Nachbarschaften eine neue Nähe aufzubauen, die es vor der Corona-Zeit gar nicht gab."

Anlass des Besuchs war der "Tag der Nachbarn" am Freitag, den die nebenan.de Stiftung bundesweit ausgerufen hat. Das Internetportal Nebenan.de vernetzt Nachbarn und bietet in der Corona-Zeit unter anderem Ideen für Hilfen an. "Wir haben eine Welle der Solidarität erlebt", sagte Stiftungsgeschäftsführer Sebastian Gallander. Am Tag der Nachbarn fänden normalerweise Nachbarschaftsfeste statt, in diesem Jahr sei das nun nicht möglich. Es seien aber etwa 3000 Aktionen angemeldet worden, die den Corona-Regeln entsprächen.

Für den Nachmittag war der Besuch der Stiftung "Jona" geplant, die sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche fördert. In den Tagen zuvor hatte Steinmeier laut einer Sprecherin bereits mit weiteren Engagierten telefoniert.

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