Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Corona-Krise: Berlin Marathon fällt dieses Jahr erstmals seit 1974 aus

Zehntausende Athleten betroffen  

Berlin Marathon fällt in diesem Jahr erstmals seit 1974 aus

24.06.2020, 18:37 Uhr | dpa

Corona-Krise: Berlin Marathon fällt dieses Jahr erstmals seit 1974 aus. Tausende Läufer am Start des Berlin Marathon (Quelle: dpa/Soeren Stache/Archivbild)

Tausende Läufer starten auf der Straße des 17. Juni zum BMW Berlin Marathon: In diesem Jahr findet das Spektakel nicht statt. (Quelle: Soeren Stache/Archivbild/dpa)

Zahlreiche Veranstaltungen sind der Corona-Krise schon zum Opfer gefallen. Jetzt muss auch der Berlin-Marathon dran glauben. Zehntausende Athleten sind davon betroffen.

Jetzt hat es auch den Berlin Marathon erwischt. Erstmals seit der ersten Auflage 1974 wird es in diesem Jahr die inzwischen größte deutsche Laufveranstaltung nicht geben. Die Organisatoren sagten am Mittwoch das Traditions-Event, das am 26. und 27. September stattfinden sollte, wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie ab. "So sehr wir uns bemühen, es ist derzeit nicht möglich, den BMW Berlin-Marathon mit seinem gewohnt berlinerischen Charme zu veranstalten", heißt es auf der Homepage Berlin Marathons. Zugleich wurden alle Teilnehmer über den Ausfall informiert.

"Des Weiteren ist es ebenso nicht möglich – nach reichlicher Prüfung und diversen Gesprächen, auch mit den Behörden – die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr durchzuführen", schrieben die Veranstalter. Die gerade neu formulierte Corona-Verordnung in Berlin erlaubt bis zum 1. September Veranstaltungen im Freien von maximal 1.000 und danach von bis zu 5.000 Teilnehmern.

Die Unsicherheit darüber, welche Auflagen zu einem späteren Zeitpunkt noch gelten und ob Teilnehmer dann auch international reisen können, gab den Ausschlag für die Absage-Entscheidung.

Profilauf-Option keine Altermative

Die Teilnehmer können nun wählen: Entweder das personalisierte Startrecht wird auf das kommende Jahr (25. und 26. September 2021) übertragen – oder es wird die Teilnehmergebühr rückerstattet.

Der veranstaltende SCC Berlin hatte vor der endgültigen Absage auch noch geprüft, das Rennen als reinen Profilauf auszutragen. "Das würde den Charakter der Veranstaltung nicht widerspiegeln", erklärte SCC-Geschäftsführer Jürgen Lock.

Im Vorjahr waren knapp 47.000 Läuferinnen und Läufer aus 150 Nationen gestartet. Sieger Kenenisa Bekele aus Äthiopien verpasste den Weltrekord lediglich um zwei Sekunden. Zusammen mit den Neben-Veranstaltungen am Vortag des Marathons waren sogar 75.000 Sportlerinnen und Sportler an der 46. Auflage der Veranstaltung beteiligt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal