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Letzte Skulptur weicht Berliner Museum der Moderne

Berlin  

Letzte Skulptur weicht Berliner Museum der Moderne

02.07.2020, 07:45 Uhr | dpa

Die Museen der Nationalgalerie Berlin stehen vor einer Neuordnung. Mit dem wegen hoher Baukosten von 450 Millionen Euro umstrittenen Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts wächst die Zahl der Standorte auf sieben. Für den Bau nach einem Entwurf der Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron soll an diesem Donnerstag das Baufeld von einem letzten Hindernis geräumt werden. Per Kran soll ein fünf Meter hoher Solar-Obelisk entfernt werden.

Mit der für das Jahr 2026 erwarteten Fertigstellung des Neubaus steht in der Folge der Hamburger Bahnhof als Museum der Gegenwart vor einem Umbruch. Der Bund verhandelt aktuell über einen Rückkauf des bisher größten Hauses der Nationalgalerie, das gerade noch den angekündigten Verlust der berühmten "Flick Collection" verkraften muss. Die notwendige Renovierung und der geplante Erweiterungsbau hängen von dem Erwerb des Gebäudes ab.

Alle Häuser der Nationalgalerie harren zudem einer Personalentscheidung: Der bisherige Direktor Udo Kittelmann räumt seinen Posten bis Ende Oktober. "Die Frage der künftigen Leitung der Nationalgalerie wird voraussichtlich ab Herbst diesen Jahres geklärt werden", heißt es bei der zuständigen Stiftung Preußischer Kulturbesitz. "Wann sich dieses dann realisieren lässt, hängt sicher von der individuellen Lösung ab."

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