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Handel ist für Abschaffung der Maskenpflicht

Berlin  

Handel ist für Abschaffung der Maskenpflicht

05.07.2020, 14:07 Uhr | dpa

Handel ist für Abschaffung der Maskenpflicht. Stefan Genth

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Beim Einzelhandel stößt der Vorschlag von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zur Abschaffung der Maskenpflicht beim Einkaufen auf viel Sympathie. "Für den Einzelhandel ist es gut, wenn die Maskenpflicht, sobald dies gesundheitspolitisch möglich und vernünftig ist, abgeschafft wird", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, am Sonntag der Deutschen Presse Agentur. Die Einschätzung, wann und in welchen Regionen dieser Schritt möglich sei, müssten aber Politik und Medizin treffen.

Glawe hatte der "Welt am Sonntag" gesagte: "Wenn das Infektionsgeschehen so gering bleibt, sehe ich keinen Grund, länger an der Maskenpflicht im Handel festzuhalten." Er gehe davon aus, dass das Landeskabinett das Ende der Maskenpflicht in Geschäften am 4. August beschließen werde, also nach dem Ende der Sommerferien im Nordosten. Glawe kündigte auch Gespräche mit Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an. "Wir versuchen, für alle norddeutschen Bundesländer eine einheitliche Regelung hinzubekommen. Noch lieber wäre mir ein bundesweites Ende der Maskenpflicht im Handel", sagte er. Sachsen prüft ebenfalls eine Abschaffung.

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