Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Datenschutzbedenken: Politiker erwägen Rückzug von Tiktok

Berlin  

Datenschutzbedenken: Politiker erwägen Rückzug von Tiktok

06.08.2020, 17:29 Uhr | dpa

Wegen Sicherheits- und Datenschutzbedenken erwägt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) einen Rückzug von der Video-App Tiktok. "Wir prüfen derzeit umfassend, ob wir Tiktok weiter nutzen", zitierte die "Wirtschaftswoche" eine Sprecherin des Ministeriums. Als einziges Bundesministerium unterhält es derzeit einen Tiktok-Account, dem fast 60 000 Nutzer folgen.

Auch die saarländische Landesregierung beobachtet "sehr genau, wie das Unternehmen mit den Vorwürfen umgeht und berechtigte Kritik an Sicherheit und Datenschutz aufgreift", wird die Sprecherin der saarländischen Staatskanzlei zitiert. Mit 3000 Followern ist der saarländische Ministerpräsident laut "Wirtschaftswoche" der einzige Landeschef mit einem Tiktok-Auftritt.

Die Video-App gerät wegen Datenschutzbedenken immer wieder in die Kritik. Am Donnerstag kündigte der Konzern den Bau eines Rechenzentrums in Europa an. Aktuell speichert und verarbeitet Tiktok die Daten seiner Nutzer in den USA und Singapur, während die irische Tochterfirma für sie zuständig ist.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal