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Bildungsstudie: Niedersachsen legt zu, Bremen rutscht ab

Berlin  

Bildungsstudie: Niedersachsen legt zu, Bremen rutscht ab

14.08.2020, 11:13 Uhr | dpa

Niedersachsen hat sich im Vergleich der Bundesländer bei der Bildung laut einer neuen Studie leicht verbessert. Das Land kletterte im Bildungsmonitor 2020 der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) von Platz 9 auf Platz 8. Bremen rangiert in der am Freitag in Berlin vorgestellten Studie auf Platz 15. Vergangenes Jahr hatte es noch für Platz 14 gereicht. Sachsen landete erneut auf dem ersten Platz, Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt.

Niedersachsen gebe gemessen am Gesamthaushalt relativ viel pro Studierenden aus. Auch seien Erstabsolventen an Hochschulen mit 25,7 Jahren jünger als im Bundesdurchschnitt (26,0). Defizite attestiert die Studie bei der Kinderbetreuung: So hätten im Jahr 2019 nur 34,9 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen einen Ganztags-Kita-Platz gehabt. Im Bundesdurchschnitt waren es demnach 46,9 Prozent.

Bremen messe der Bildung bei den öffentlichen Ausgaben im Vergleich den niedrigsten Stellenwert bei; auch bei der Schulqualität sei der Stadtstaat Schlusslicht. Die Autoren sehen zudem Handlungsbedarf bei der Internationalisierung: So hätten 2018 nur 42,2 Prozent (Bundesdurchschnitt: 63 Prozent) der Grundschüler Fremdsprachenunterricht gehabt. Positiv hervorgehoben wurde eine hohe Zahl an Ausbildungsplätzen.

Im "Bildungsmonitor" werden die 16 Bundesländer anhand von 93 Indikatoren miteinander verglichen. Dabei wird jährlich analysiert, "wie erfolgreich jedes Bundesland sein Bildungssystem so ausgestaltet, dass daraus optimale Wachstums- und Beschäftigungsimpulse entstehen", heißt es bei der INSM. Untersucht wird etwa, wie viel Geld ein Bundesland pro Schüler ausgibt, wie das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern oder wie hoch der Anteil jüngerer Lehrer ist. Die INSM wird nach eigenen Angaben von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

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