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Eisenmann rechtfertigt niedrige Ganztagsquote

Berlin  

Eisenmann rechtfertigt niedrige Ganztagsquote

14.08.2020, 12:06 Uhr | dpa

Das schlechte Abschneiden Baden-Württembergs bei der Ganztagsbetreuung im neuesten Bildungs-Ländervergleich führt Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) auf eine lückenhafte Erfassung in der Studie zurück. "Wir setzen in Baden-Württemberg ganz bewusst auf verschiedene Angebote, die oft aber nicht erfasst werden, weil nur der klassische Ganztag in den Blick genommen wird", teilte sie am Freitag mit.

Dass Baden-Württemberg bei der Ganztagsquote vermeintlich schlechter abschneide, verwundere insofern nicht. Man biete auf der einen Seite mit der Ganztagsgrundschule ein gutes und durchdachtes Ganztagskonzept, hinzu kämen aber auch flexible kommunale Betreuungsangebote, die sich viele Eltern wünschten. "Leider werden sie bei einer strikten Ganztagsdefinition oft nicht erfasst, das entspricht dann aber nicht der Realität", erklärte Eisenmann.

Die Bildung in Baden-Württemberg hat sich im Ländervergleich laut einer aktuellen Studie etwas verbessert. Im jährlichen Bildungsmonitor der arbeitgebernahen "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) liegt der Südwesten nun auf Platz fünf. Der Anteil der Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren in einer Ganztagsbetreuung war im Jahr 2019 in Baden-Württemberg mit 25,1 Prozent demnach der niedrigste Wert in ganz Deutschland (Bundesdurchschnitt: 46,9 Prozent) - das ist nach Angaben der Autoren ein Problem im Land.

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