Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Berlin: Zentralrat der Juden feiert 70. Geburtstag

Festvortrag von Angela Merkel  

Zentralrat der Juden feiert 70-jähriges Bestehen in Berlin

15.09.2020, 08:00 Uhr | dpa

Berlin: Zentralrat der Juden feiert 70. Geburtstag. Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Synagoge Rykestrasse: Zentralrat der Juden in Berlin feiert 70. Geburtstag. (Quelle: imago images/snapshot)

Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Synagoge Rykestrasse: Zentralrat der Juden in Berlin feiert 70. Geburtstag. (Quelle: snapshot/imago images)

Mit einem Festakt feiert der Zentralrat der Juden sein 70-Jähriges Bestehen. 130 Gäste sind eingeladen  darunter Politiker sowie Vertreter aus Gesellschaft und Kirchen.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland erinnert in einer Feierstunde an diesem Dienstag (11 Uhr) in Berlin an seine Gründung vor 70 Jahren. Den Festvortrag im Centrum Judaicum hält Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, hält eine Ansprache. Musikalisch wird der Festakt durch den Geiger Daniel Hope und den Berliner Kantor Isidoro Abramowicz gestaltet. Die ARD überträgt den Festakt von 10.50 Uhr bis 12 Uhr.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland war am 19. Juli 1950 in Frankfurt am Main gegründet worden. Als Dachorganisation vertritt er die politischen und gesellschaftlichen Interessen von 23 Landesverbänden und 105 jüdischen Gemeinden mit rund 100.000 Mitgliedern. Ab 1951 hatte der Zentralrat seinen Sitz in Düsseldorf, ab 1985 in Bonn und seit 1999 in Berlin, wo die Hauptverwaltung im Leo-Baeck-Haus untergebracht ist.

Jüdisches Leben gehöre dazu

Ein Vorläufer des Zentralrats war das Zentralkomitee der befreiten Juden, das sich unmittelbar nach der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten und der Kapitulation Nazideutschlands 1945 gebildet hatte.

"Was nach der Schoah als Provisorium startete, ist heute integraler Bestandteil der deutschen Gesellschaft", hatte Zentralratspräsident Schuster erklärt. Das jüdische Leben gehöre dazu. Wie in den vergangenen Jahrzehnten werde der Zentralrat auch künftig seine Stimme erheben, wenn etwa die Rechte der jüdischen Gemeinschaft oder anderer Minderheiten sowie demokratische Grundrechte gefährdet seien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal