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Natur am ehemaligen Grenzstreifen soll geschützt werden

Berlin  

Natur am ehemaligen Grenzstreifen soll geschützt werden

21.09.2020, 13:48 Uhr | dpa

Natur am ehemaligen Grenzstreifen soll geschützt werden. Svenja Schulze spricht bei einer Pressekonferenz

Svenja Schulze (SPD), Bundesumweltministerin, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa (Quelle: dpa)

30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung haben sich die Bundesregierung und neun Bundesländer für den dauerhaften Schutz des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens ausgesprochen. Die neun Länder entlang der ehemaligen Grenze wollen das sogenannte Grüne Band, den ehemaligen Grenzstreifen, als Nationales Naturmonument ausweisen und dafür noch in diesem Jahr die ersten Schritte einleiten. Beteiligt sind Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Bayern, Brandenburg, Hessen und Thüringen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze zog an Montag in Berlin eine positive Bilanz für den Naturschutz in Deutschland seit der Wiedervereinigung. 1990 habe die letzte DDR-Regierung viele Freiflächen an der Grenze, ehemalige Truppenübungsplätze oder Jagdreviere unter Schutz gestellt - "in letzter Sekunde", wie Schulze sagte. "Damit wurde das Fundament für die Erfolgsgeschichte des Naturschutzes im vereinten Deutschland gelegt."

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