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Warnstreiks in Berlin: Beschäftigte von BVG und Kliniken streiken

Warnstreik im öffentlichen Dienst  

Beschäftigte von Nahverkehr und Kliniken in Berlin streiken

29.09.2020, 07:53 Uhr | dpa

Warnstreiks in Berlin: Beschäftigte von BVG und Kliniken streiken. Busse stehen hinter einer Schranke: Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr ist für etwa neun Stunden geplant. (Quelle: dpa/Paul Zinken)

Busse stehen hinter einer Schranke: Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr ist für etwa neun Stunden geplant. (Quelle: Paul Zinken/dpa)

Keine U-Bahn, kein Bus, keine Tram: Beschäftigte der BVG legen für einen halben Tag ihre Arbeit nieder. An der Charité und bei Vivantes läuft der Streik deutlich länger.

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst erreicht am Dienstag die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und große kommunale Kliniken. Mit Beginn der Frühschicht hat die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen. Soll die Arbeitsniederlegung bei der BVG bereits am Dienstagmittag beendet werden, streiken Beschäftigte der Charité und des Vivantes-Klinikums an zwei Tagen für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen.

Die Streikbereitschaft an vielen Stationen der Kliniken sei groß, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Daher werde es dort vielfach nur eingeschränkten Betrieb mit weniger Personal als üblich geben. Denkbar sei zudem, dass nicht lebensnotwendige Operationen verschoben werden müssten. Das Wohl der Patienten solle aber durch den Arbeitskampf keinesfalls gefährdet werden.

Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft im aktuellen Tarifkonflikt Druck machen. Bereits in den letzten Tagen gab es deshalb Arbeitsniederlegungen bei den Berliner Wasserbetrieben, den Recyclinghöfen und am Montag auf Reinigungshöfen und in Werkstätten der Berliner Stadtreinigung (BSR).

Verdi und der Beamtenbund DBB fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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