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Corona in Berlin: Maskenpflicht wird ausgeweitet

Fußgängerzonen und Märkte  

Maskenpflicht in Berlin wird ausgeweitet

20.10.2020, 13:33 Uhr | dpa, t-online

Corona in Berlin: Maskenpflicht wird ausgeweitet. Menschen in einer Fußgängerzone tragen Masken: Der Berliner Senat verschärft nun die Maskenpflicht in der Hauptstadt. (Quelle: imago images/Alexander Pohl/Symbolbild)

Menschen in einer Fußgängerzone tragen Masken: Der Berliner Senat verschärft nun die Maskenpflicht in der Hauptstadt. (Quelle: Alexander Pohl/Symbolbild/imago images)

Der Berliner Senat wird wohl eine Maskenpflicht für öffentliche Plätze beschließen, wenn dort der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Der Berliner Senat berät heute angesichts steigender Infektionszahlen über eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Der Tagesspiegel will erfahren haben, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben wird, wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten wird. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet lediglich von einer Empfehlung, die gelten soll.

Demnach gilt die Pflicht oder die Empfehlung künftig für Wochenmärkte oder für Einkaufsstraßen. Bisher müssen die Menschen etwa in Bus und Bahn, in Geschäften oder in Büros einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Neue Corona-Regeln im Wochentakt

Das zuletzt kontinuierlich gewachsene Corona-Infektionsgeschehen in Berlin schreckt die Politik schon seit längerem auf. Seit 28. September hat der Senat quasi im Wochentakt diverse Maßnahmen beschlossen oder später verschärft: Dazu gehören eine Maskenpflicht in Büros, Obergrenzen für private Zusammenkünfte drinnen (10) wie draußen (50) und strenge Kontaktbeschränkungen in der Nacht: Zwischen 23 und 6 Uhr dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige zweier Haushalte treffen.

Hinzu kommen ein nächtliches Ausschankverbot für Alkohol und eine Sperrstunde für Gastronomie und Handel von 23 Uhr bis 6 Uhr, die allerdings noch juristisch gekippt werden könnte. Denn das Verwaltungsgericht Berlin hatte am vergangenen Freitag entschieden, die seit 10. Oktober geltende Sperrstunde halte einer rechtlichen Überprüfung nicht stand. Der Senat legte Beschwerde ein.

Verwendete Quellen:

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