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Berlin Volleys: "Wir werden viel improvisieren müssen"

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Berlin Volleys: "Wir werden viel improvisieren müssen"

23.10.2020, 09:29 Uhr | dpa

Berlin Volleys: "Wir werden viel improvisieren müssen". Kaweh Niroomand spricht auf einer Pressekonferenz

Kaweh Niroomand, Geschäftsführer BR Volleys, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen stark steigender Corona-Neuinfektionen rechnen die Berlin Volleys mit einem störungs-anfälligen Saisonverlauf in der Volleyball-Bundesliga. Vor dem zweiten Spieltag, an dem der deutsche Pokalsieger und Supercupgewinner am Sonntag (16.00 Uhr/sporttotal.tv) als klarer Favorit beim TSV Unterhaching antritt, vermutet Manager Kaweh Niroomand: "Wir werden beim Spielplan sicher viel improvisieren müssen und etliche Termine hin- und herschieben, damit diese Saison zu Ende gespielt werden kann."

Die Spielzeit 2019/20 war nach 20 Spieltagen kurz vor Beginn der Playoffs abgebrochen worden. Ein deutscher Meister wurde wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht ermittelt.

Auch in der Champions League drohen coranabedingt erhebliche Einschränkungen beim Spielbetrieb. Viele Mannschaften kommen aus Ländern, die wegen hoher Infektionszahlen als Risikogebiet eingestuft sind. Ein Wegfall der Spiele in der Königsklasse träfe die BR Volleys aber nur bedingt. "Sportlich wäre das sehr schade, weil wir die Zusammenstellung unserer jetzigen Mannschaft auf die Champions League ausgerichtet haben", sagte Niroomand. "Wirtschaftlich wäre das aber kein Drama, weil wir in der Champions League noch nie Gewinne erzielt haben."

In der Bundesliga in Unterhaching müssen die BR Volleys auf drei Spieler verzichten. Anton Brehme (Knie), Benjamin Patch (Hand) und Robin Baghdady (Wade) sind verletzt. "Diese Ausfälle werfen uns in der Entwicklung der Mannschaft ein Stück weit zurück, aber ich wollte sowieso ein bisschen rotieren", sagte Trainer Cedric Enard.

Für Patch wird Davy Moraes auf der Diagonalposition zum Zuge kommen. Im Mittelblock soll anstelle von Brehme der Brasilianer Renan Michelucci an der Seite seines Landsmannes Eder Cabonera ein Bollwerk bilden. Im Außenangriff ist der Franzose Timothee Carle gesetzt. Für die zweite Angriffsposition hat Enard nach dem Ausfall von Baghdady die Wahl zwischen Samuel Tuia und Cody Kessel.

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