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Müller: Länder geschlossen für verlängerte Corona-Regeln

Berlin  

Müller: Länder geschlossen für verlängerte Corona-Regeln

24.11.2020, 00:47 Uhr | dpa

Müller: Länder geschlossen für verlängerte Corona-Regeln. Michael Müller (SPD)

Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist zuversichtlich, dass sich die Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf eine Verlängerung der Corona-Regeln einigen werden. Die gemeinsamen Vorschläge, auf die sich die Ministerpräsidenten geeinigt hätten, seien eine gute Grundlage für die Beratungen mit der Kanzlerin. "Ich glaube auch, auf dieser Grundlage - da kann es noch zwei, drei Veränderungen geben - aber da haben wir wirklich eine sehr geschlossene Situation, die wir gemeinsam umsetzen wollen", sagte Müller am Dienstagmorgen im ARD-"Morgenmagazin".

Am Montagabend hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder auf eine gemeinsame Linie für die Beratungen mit dem Kanzleramt geeinigt. Der zunächst bis Ende November befristete Teil-Lockdown soll demnach voraussichtlich bis zum 20. Dezember verlängert werden. Eine endgültige Entscheidung soll bei Beratungen der Ländervertreter mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch fallen.

Zu Weihnachten sollten die Kontaktbeschränkungen etwas gelockert werden, sagte Müller. Er ist zurzeit auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz. "Natürlich muss es ein Weihnachtsfest sein, das man auch mit den Großeltern, mit den Enkeln feiern kann", sagte er. Die Ministerpräsidenten hätten sich darauf geeinigt, dass an den Feiertagen bis zu 10 Personen zusammenkommen könnten. Am Montagabend war nach den Beratungen von maximal 5 oder sogar 10 Personen die Rede. Kinder könnten ausgenommen werden.

Am Dienstag soll es gegen Mittag erneut Verhandlungen der Chefs der Staatskanzleien mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) geben. Es wurde erwartet, dass im Laufe des Tages ein Papier erstellt wird, auf dessen Grundlage am Mittwoch mit Merkel beraten werden soll.

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