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Berlin: Kultursenator glaubt nicht an normalen Kulturbetrieb vor Frühjahr

Nicht vor Frühjahr  

Kultursenator erwartet keine baldige Normalisierung

24.11.2020, 13:54 Uhr | dpa

Berlin: Kultursenator glaubt nicht an normalen Kulturbetrieb vor Frühjahr. Klaus Lederer (Linke): Der Berliner Kultursenator rechnet nicht mit einem Normalbetrieb der Kulturstätten vor dem Frühjahr. (Quelle: dpa/ Annette Riedl/Archivbild)

Klaus Lederer (Linke): Der Berliner Kultursenator rechnet nicht mit einem Normalbetrieb der Kulturstätten vor dem Frühjahr. (Quelle: Annette Riedl/Archivbild/dpa)

Kultursenator Lederer sieht in diesem Jahr keine Hoffnung mehr auf die Öffnung von Kulturstätten in Berlin. Er mahnt die Bürger, den Fokus auf etwas anderes zu legen.

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) rechnet nicht mit der baldigen Rückkehr zum normalen Betrieb von Theatern, Konzerthäusern und Museen. "Es wäre schön, im Frühjahr einen Planungshorizont zu haben, der über mehrere Monate geht", sagte Lederer der "Berliner Morgenpost". "Wenn da ein hoher Impfgrad erreicht ist, wäre das schon einmal ein Erfolg." Einschränkungen müssten dann nicht mehr das drastische Ausmaß haben wie im vergangenen Frühjahr oder aktuell im November.

Bei einer "relativen Normalität" könnte dann auch entschieden werden, "in zwei Monaten in ein Konzert oder in drei Monaten in ein Theater zu gehen oder auch in der kommenden Woche in eine Galerie", sagte Lederer. Er hätte sich gewünscht, dass vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Wirkung der Maßnahmen vor allem Kinder und Jugendliche mehr an der Kultur teilhaben könnten. Das sei aber angesichts der Infektionszahlen nicht die zentrale Debatte. "Berlin ist ein Hotspot – unsere vordringliche Aufgabe ist es, Infektionszahlen zu verringern und intensiv-medizinische Kapazitäten nicht an den Rand zu bringen", sagte der Kultursenator.

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, wird der Teil-Lockdown in Deutschland voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten verlängert. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich am Montagabend darauf, dass die bislang bis Ende November befristeten Maßnahmen zunächst bis zum 20. Dezember fortgeführt werden sollen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Eine endgültige Entscheidung soll bei Beratungen der Ländervertreter mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch fallen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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