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BR Volleys ohne Energie: Netzhoppers träumen vom Pokalfinale

Berlin  

BR Volleys ohne Energie: Netzhoppers träumen vom Pokalfinale

26.11.2020, 08:43 Uhr | dpa

BR Volleys ohne Energie: Netzhoppers träumen vom Pokalfinale. Volleyball

Spielerinnen versuchen den Ball zu treffen. Foto: picture alliance / Silas Stein/dpa (Quelle: dpa)

 Das überraschende Aus im Viertelfinale des deutschen Volleyball-Pokals hat die Berlin Volleys tief getroffen, die Netzhoppers jubelten überschwänglich. "Es ist bei uns viel zu wenig Energie da, wenn wir mal einen Satz verlieren", übte Mittelblocker Anton Brehme nach der 2:3-Niederlage des Pokalverteidigers gegen den Bundesliga-Rivalen Netzhoppers KW-Bestensee am Mittwoch Selbstkritik.

In welch fragilem Zustand sich die Volleys derzeit befinden, wurde offenkundig, als sie nach 2:0-Satzführung im dritten Durchgang beim 24:22 zwei Matchbälle vergaben und den Satz 24:26 verloren. Danach steuerte das Team führungslos und wenig wehrhaft auf ihr Fiasko zu.

Für die Netzhoppers hat der Erfolg fast schon historische Bedeutung. Letztmals schlugen sie die BR Volleys in einem Pflichtspiel vor fast neun Jahren, und zwar am 18. Februar 2012 in der Bundesliga, auch damals mit 3:2, 18:16 endete damals der Tiebreak.

Die Brandenburger haben nun die Chance, erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ins Pokalfinale einzuziehen. "Man träumt ja immer ein bisschen", sagte der gegen Berlin überragend auftrumpfende Netzhoppers-Angreifer Dirk Westphal zu derart rosigen Aussichten. Im Halbfinale empfängt die Mannschaft am 9. oder 10. Dezember in Bestensee den Sieger der Partie Volleys Herrsching gegen Grizzlys Giesen. Westphal mahnt aber zur Demut: "Gerade jetzt dürfen wir nicht denken, dass wir alle schlagen, nur weil wir mal gegen die BR Volleys gewonnen haben."

Im Tiebreak gegen die Berliner hatte Karli Allik für die Netzhoppers mit einem Block gegen Benjamin Patch gleich den ersten Matchball zum 15:13 verwertet. Danach kannte der Jubel beim Außenseiter keine Grenzen mehr. Schon im Achtelfinale gegen Düren hatten die Brandenburger einen 0:2-Satzrückstand gedreht. "Die Breite unseres Kaders hilft uns. Wir bekommen immer wieder frischen Wind von der Bank", sagte Westphal. Sein Lob galt vor allem dem 24-jährigen Allik, der nach seiner Einwechslung das Angriffsspiel der Netzhoppers deutlich belebt hatte.

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