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BR Volleys trotzen aufkommender Unruhe: 3:0 gegen Frankfurt

Berlin  

BR Volleys trotzen aufkommender Unruhe: 3:0 gegen Frankfurt

28.11.2020, 19:50 Uhr | dpa

BR Volleys trotzen aufkommender Unruhe: 3:0 gegen Frankfurt. Die Hände eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt

Die Finger und Handgelenke eines Volleyball-Spielers sind mit Tape umwickelt. Foto: picture alliance/Soeren Stache/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Drei Niederlagen in den letzten fünf Pflichtspielen hatten bei den Berlin Volleys Spuren hinterlassen. "Klar, das hat ein bisschen Unruhe reingebracht", sagte Libero Julian Zenger, "aber wir haben die richtige Antwort gegeben." Der deutliche 3:0 (25:18, 25:18, 25:17)-Sieg über die United Volleys Frankfurt am Samstag in der Volleyball-Bundesliga gab auch Manager Kaweh Niroomand Hoffnung auf bessere Zeiten. "Zusammenhalt und Geschlossenheit waren da", lobte der 67-Jährige.

Nach dem unerwarteten Pokal-K.o. gegen die Netzhoppers KW-Bestensee am vergangenen Mittwoch (2:3) hatte der Trainerstab zusammen mit der Mannschaft tags darauf 90 Minuten lang intensive Analyse betrieben. "Auch die Spieler haben dabei aktiv Vorschläge unterbreitet. Das Ergebnis hat man gegen Frankfurt gesehen", sagte Niroomand.

Allerdings hängt das Spiel der BR Volleys stark von der Form ihres Diagonalangreifers Benjamin Patch ab. Der sprunggewaltige US-Amerikaner verzeichnete gegen die Hessen eine beachtliche Angriffsquote von 70 Prozent (17 Punkte). "Wir hatten Schwierigkeiten, Patchs Angriffe zu verteidigen. Er konnte die Bälle hinschlagen, wo er wollte", sagte Frankfurts Angreifer Tom Grozer im Interview beim Fernsehsender Sport1.

Der Sieg, sagte Zenger, sei "gut für das Selbstvertrauen, auch im Hinblick auf die Champions League im Dezember". Weniger gut ist für die Volleys der Umstand, dass sich kurz vor Spielende der Franzose Pierre Pujol eine Daumenverletzung zuzog und vom Feld musste. Bis zur endgültigen Diagnose besteht die Sorge, dass nach Sergej Grankin (Muskelfaserriss in der Wade) nun mit Pujol auch der zweite Zuspieler eine Weile ausfällt. "Da weiß ich langsam auch nicht mehr weiter", sagte Niroomand.

Gegen Frankfurt musste auf der Zuspielerposition in der Schlussphase Sebastian Kühner aushelfen. Der 33-Jährige hatte seine aktive Laufbahn nach der Saison 2018/19 eigentlich beendet. Er war erst vor 14 Tagen als Notnagel reaktiviert worden.

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