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Gladbachs B-Elf nur 1:1 gegen Berlin: Rose dennoch zufrieden

Mönchengladbach  

Gladbachs B-Elf nur 1:1 gegen Berlin: Rose dennoch zufrieden

12.12.2020, 17:55 Uhr | dpa

Gladbachs B-Elf nur 1:1 gegen Berlin: Rose dennoch zufrieden. Peter Pekarík und Patrick Herrmann

Berlins Peter Pekarík und Gladbachs Patrick Herrmann (l-r.) am Ball. Foto: Marius Becker/dpa (Quelle: dpa)

Drei Tage nach dem überraschenden Jubel von Madrid zogen die Spieler von Borussia Mönchengladbach lange Gesichter. Am Samstag kam das Team von Trainer Marco Rose schon zum vierten Mal in dieser Saison nicht über ein 1:1 (0:0) - diesmal gegen Hertha BSC - hinaus. Durch den erneut verschenkten Heimsieg wird der Abstand auf die Champions-League-Ränge größer. "Natürlich sind wir etwas enttäuscht", gestand Stürmer Breel Embolo nach dem Spiel bei Sky. Der Schweizer hatte durch sein Tor in der 70. Minute immerhin noch einen Punkt gerettet. Ein Dreier wäre aber trotz der Berliner Führung durch Matteo Guendouzi (47.) möglich und verdient gewesen.

Wie schon zuvor in dieser Saison bereits beim jeweiligen 1:1 gegen Union Berlin, den VfL Wolfsburg und den FC Augsburg. "Wir haben gezeigt, dass wir gewinnen wollten, und haben alles versucht", sagte Embolo, dessen Team erst nach dem überraschenden Rückstand nach der Pause drückte, dann aber deutlich dominierte. "Da haben wir das ein oder andere Quäntchen Glück gehabt", gestand selbst Hertha-Coach Bruno Labbadia, der sich ansonsten über das dritte Spiel ohne Niederlage in Serie freute. "Man sieht, wie viel Substanz die Borussia inzwischen aufgebaut hat. Wir sind in der Entwicklung noch hinten dran, aber wir sind in der Entwicklung", sagte Labbadia.

Mit 17 Punkten bleibt die Borussia aber außerhalb der Europacup-Plätze und verlor auf die Champions-League-Ränge weiter an Boden. Zum selben Zeitpunkt in der vergangenen Saison waren die Gladbacher mit 25 Zählern Tabellenführer.

Die Hertha bleibt mit zwölf Punkten im Mittelfeld. Insbesondere Torschütze Guendouzi machte bei der Hertha ein starkes Spiel und erzielte sein erster Bundesliga-Tor. "Wir sind wirklich froh, dass wir ihn verpflichten konnten", sagte Labbadia über die französische Leihgabe des FC Arsenal. Dessen herrlicher Schlenzer in den Winkel resultierte aber aus einem schweren Fehler von Denis Zakaria.

Der Schweizer war einer von gleich sechs neuen Spielern in der Star-Formation der Borussia. "Es ist derzeit unabdingbar, viel zu tauschen", begründete Rose seine umfangreichste Rotation in diesem Jahr, zu der auch überraschend die Torhüter-Position gehörte. Drei Tage nach dem 0:2 bei Real Madrid, an dessen Ende doch noch die erste Achtelfinal-Qualifikation in der Champions League für Gladbach stand, musste Stammkeeper Yann Sommer leicht angeschlagen passen.

Für ihn kam Tobias Sippel zu seinem ersten Bundesligaspiel seit knapp drei Jahren, hatte aber wenig zu tun. Ob Sommer für das nächste Spiel am Dienstag bei Eintracht Frankfurt fit wird, ist noch unklar. In jedem Fall fehlen wird Nationalspieler Florian Neuhaus, der die fünfte Gelbe Karte sah.

In der auch für Embolo "ungewohnten Formation" brauchte die Borussia etwas, um gegen stabile Berliner in Gang zu kommen. Vor allem offensiv taten sich die Gladbacher anfangs spielerisch schwer. Ibrahima Traoré, der überraschend in die Startelf rückte, wirkte gegen seinen Ex-Club wie ein Fremdkörper. Ohne Kapitän Lars Stindl, Marcus Thuram und Alassane Plea im Angriff wurde die Borussia erst nach gut einer halben Stunde besser. "Danach haben wir eine Top-Leistung abgeliefert", lobte Rose, der seinem Team trotz der erneut liegen gelassenen Punkte keinen Vorwurf machen wollte.

In der Tat wurde die Borussia auch nach dem Wechsel vor allem nach dem Rückstand deutlich dominanter und hatte auch mehr Möglichkeiten. Zu mehr als Embolos verdientem Ausgleich reichte es trotz einer Schluss-Offensive und dem eingewechselten Stindl aber nicht mehr.

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