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Reger Betrieb auf Berliner Einkaufsstraßen

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Reger Betrieb auf Berliner Einkaufsstraßen

14.12.2020, 14:26 Uhr | dpa

Reger Betrieb auf Berliner Einkaufsstraßen. Coronavirus - Berlin

Zahlreiche Menschen stehen auf dem Alexanderplatz vor einem Elektronik-Fachmarkt. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Kurz vor der mehrwöchigen Schließung der meisten Geschäfte machen viele Berliner noch schnell Besorgungen und Weihnachtseinkäufe. Regen Betrieb gab es etwa auf dem Alexanderplatz und auf der Schlossstraße in Steglitz. Mancherorts bildeten sich Schlangen vor den Geschäften, denn zum Schutz vor Corona-Infektionen darf nur eine begrenzte Zahl von Kunden hinein. Viele Friseure öffneten am Montag länger und wollen auch am Dienstag bei längeren Öffnungszeiten für Festtagsfrisuren sorgen.

Bund und Länder hatten sich am Sonntag auf strenge Beschränkungen geeinigt, um die Zahl der Corona-Infektionen zu senken. Der Einzelhandel muss ab Mittwoch weitgehend schließen. Ausnahmen gelten unter anderem für Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) warnte: "Jetzt bitte nicht losrennen und Geschenke kaufen." Weihnachten sollten die Verbraucher "ruhig angehen" und an Silvester keine Party feiern, sagte sie laut Senatsverwaltung im Berliner Rundfunk. Ob ab dem 10. Januar bereits wieder Lockerungen möglich sein werden, bleibe abzuwarten, sagte sie weiter. Das komme auch auf die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern an.

Bereits am Samstag wie auch am ersten Adventswochenende waren auf Einkaufsstraßen wie dem Tauentzien zahlreiche Menschen unterwegs. Voll ist es auf den Gehwegen auch, weil deutlich weniger Menschen in die Geschäfte dürfen: ein Kunde pro zehn Quadratmeter und bei Verkaufsflächen von mehr als 800 Quadratmetern ein Kunde je 20 Quadratmeter, die über die 800 Quadratmeter hinausgehen.

Viele Berliner werden die Feiertage ohne frische Frisur verbringen - die Friseure wurden von der Schließung ab Mittwoch überrascht. "Sie haben nun fast gar keine Möglichkeit zu reagieren", sagte Markus Feix, Geschäftsführer der Friseur-Innung Berlin am Montag. Kunden hätten ohnehin nur noch per Termin bedient werden können. Das umzustellen sei nun schwierig. "Einige Betriebe haben nun kurzfristig auch am Montag aufgemacht, andere dehnen ihre Öffnungszeiten so weit wie möglich aus", sagte Feix. Die Situation sei für die Betriebe eine hohe Belastung.

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