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Zwei Unentschieden: Union zu Weihnachten vor Hertha

Stuttgart  

Zwei Unentschieden: Union zu Weihnachten vor Hertha

16.12.2020, 07:16 Uhr | dpa

Zwei Unentschieden: Union zu Weihnachten vor Hertha. VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin

Unions Marvin Friedrich (l) im Zweikampf mit Stuttgarts Daniel Didavi. Foto: Sebastian Gollnow/dpa (Quelle: dpa)

Urs Fischer amüsierte schon die Frage. Gut gehe es ihm, sagte der Trainer des 1. FC Union Berlin. "Wieso soll es mir schlecht gehen?", fügte der Schweizer nach dem 2:2 der Eisernen in der Fußball-Bundesliga beim VfB Stuttgart an. Auch die beiden späten Gegentore durch Sasa Kalajdzic (85./90. Minute) konnten Fischer nicht aus der Fassung bringen. "Es ist wieder ein Punkt, der uns hilft", lautete das Fazit des Union-Trainers.

Die Fragen an Fischers Hertha-Kollege Bruno Labbadia waren zur gleichen Zeit am späten Dienstagabend unangenehmer. Dabei ging es auch um ein Unentschieden - aber eines der besonders tristen Art. 0:0 gegen Abstiegskandidat Mainz 05. Mit null Schüssen auf das Tor der Rheinhessen. "Wir hätten das Spiel sehr, sehr gerne gewonnen", konstatierte Labbadia. Er hätte auch sagen können, das ist ein Punkt, der der Hertha nicht wirklich hilft.

Fest steht nach dem zwölften Spieltag und den nächsten zwei Berliner Remis: Union wird auch nach dem abschließenden Liga-Spiel 2020 gegen Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) im Stadion An der Alten Försterei und dem Hertha-Gastspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim SC Freiburg das Stadtranking anführen. Weihnachten und Silvester stehen die Eisernen auf jeden Fall vor den Blau-Weißen - und das trotz der 1:3-Derbyniederlage, die die Fußball-Stimmung in der Hauptstadt Anfang des Monats noch zu kippen schien.

Da die Hertha gegen extrem defensiv orientierte Mainzer nicht traf, bleibt es bei fünf Zählern Vorsprung von Union auf den großen Stadtrivalen. Durch die Treffer von Marvin Friedrich (4. Minute) und Taiwo Awoniyi (77.) beim Gastspiel im Ländle wäre für die Köpenicker sogar noch mehr drin gewesen. "Wenn du 2:0 führst, willst du drei Punkte mitnehmen. Von daher sind wir enttäuscht", sagte Friedrich.

Eine Führung wollte der Hertha einfach nicht gelingen. Erstmals seit 2015 gab es in der Bundesliga ein Spiel ohne jeden Schuss aufs Tor. Auch damals war die Hertha gegen Hoffenheim beteiligt. Labbadia konnte dem Langeweile-Kick auch nicht viel abgewinnen. "Der Unterhaltungswert kommt durch Torchancen", sagte der Ex-Stürmer. Einen Stimmungsknick fürchtet er aber nicht. "Wir können es besser", sagte er.

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