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Berlin: Verdacht auf Afrikanische Schweinepest nicht bestätigt

Nach Fund von Wildschweinkadaver  

Schweinepestverdacht am Berliner Stadtrand nicht bestätigt

09.01.2021, 12:04 Uhr | dpa

Berlin: Verdacht auf Afrikanische Schweinepest nicht bestätigt. Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen": Ein Verdachtsfall am Berliner Stadtrand hat sich nicht bestätigt. (Quelle: imago images/M. Wehnert/Future Image/Symbolbild)

Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen": Ein Verdachtsfall am Berliner Stadtrand hat sich nicht bestätigt. (Quelle: M. Wehnert/Future Image/Symbolbild/imago images)

Erleichterung in Berlin-Spandau: Das an der Stadtgrenze zu Brandenburg gefundene, tote Wildschwein war nicht mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert. Ein Fall in Berlin ist aber nur "eine Frage der Zeit".

Der Berliner Bezirk Spandau hat erleichtert auf die Nachricht reagiert, dass es doch keinen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) an der Stadtgrenze gibt. "Wir nehmen das erfreut zur Kenntnis und werden die Maßnahmen wieder runterfahren und zurückstellen", sagte Bezirksstadtrat Stephan Machulik (SPD) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

"Es macht ja jetzt keinen Sinn, Zäune zu bauen. Aber wir haben uns in den letzten Jahren darauf vorbereitet. Und wenn morgen ein Fall bestätigt würde, könnten wir sofort wieder aktiv werden." Letztlich sei es eine Frage der Zeit, wann Berlin betroffen sein könnte.

Stephan Machulik, SPD-Bezirksstadtrat von Spandau: "Wir haben uns in den letzten Jahren darauf vorbereitet." (Quelle: dpa/Soeren Stache/dpa-Zentralbild/Archivbild)Stephan Machulik, SPD-Bezirksstadtrat von Spandau: "Wir haben uns in den letzten Jahren darauf vorbereitet."

Auch ein Sprecher von Justiz- und Verbraucherschutzsenator Dirk Behrendt (Grüne) sagte, es sei beruhigend, dass es aktuell nahe Berlin noch keinen Schweinepestfall gebe. "Aber wir müssen schauen, wie es weiter geht und das genau beobachten."

An der Stadtgrenze zwischen Spandau im Westen Berlins und Brandenburg war ein totes Wildschwein gefunden worden. Danach war die Koordination für den Bau von Schutzzäunen angelaufen. Das Brandenburger Verbraucherschutzministerium teilte am Samstag mit, dass Untersuchungen des Kadavers die Schweinepest ausgeschlossen hätten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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