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Charité erweitert Corona-Tests mit Blick auf Mutationen

Berlin  

Charité erweitert Corona-Tests mit Blick auf Mutationen

13.01.2021, 17:51 Uhr | dpa

Charité erweitert Corona-Tests mit Blick auf Mutationen. Charite

Zahlreiche Lichter brennen im Bettenhaus der Charité. Foto: Paul Zinken/dpa (Quelle: dpa)

Berlins Universitätsklinik Charité hat ihre Corona-Tests erweitert und prüft positive Proben auch auf Mutationen. Das teilte die Charité am Mittwoch mit. Derzeit ist dafür das Institut für Virologie der Charité zuständig. In Kürze soll Labor Berlin diese Aufgabe übernehmen, ein gemeinsames Tochterunternehmen von Charité und Vivantes. Das Ziel sei, einen fortlaufenden Überblick über das Vorkommen von Coronavirus-Mutationen in den Proben zu erhalten. Liegt ein Nachweis des SARS-CoV-2-Virus vor, werde die Probe zusätzlich auf die englische und südafrikanische Virusvariante geprüft.

Mit der zusätzlichen Überprüfung von positiv getesteten Proben auf die bekannten Mutationen soll Labor Berlin gemeinsam mit der Charité noch in dieser Woche beginnen. Derzeit stehen der Charité zufolge insbesondere die in England verbreitete Variante B.1.1.7 sowie die in Südafrika nachgewiesene Mutation B.1.351 im Fokus, die möglicherweise ansteckender sind als das bisher bekannte Virus.

Mit dem zusätzlichen Test soll die Quote vorliegender bekannter Mutationen erfasst werden. Daraus lässt sich der Charité zufolge ableiten, ob sich die mutierten Viren im Vergleich zu anderen effizienter verbreiten.

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