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Wiedersehen und Revanchegelüste: Union trifft Gikiewicz

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Wiedersehen und Revanchegelüste: Union trifft Gikiewicz

23.01.2021, 09:31 Uhr | dpa

Wiedersehen und Revanchegelüste: Union trifft Gikiewicz. Rafal Gikiewicz vom FC Augsburg

Rafal Gikiewicz vom FC Augsburg geht über den Platz. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin will zum Abschluss der Englischen Woche wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Nach der 0:1-Niederlage bei RB Leipzig am Mittwoch reiste der Union-Tross gleich weiter nach Bayern, wo das Team von Trainer Urs Fischer heute zum Rückrundenauftakt beim FC Augsburg das zweite Auswärtsspiel in Folge bestreitet.

AUSGANGSLAGE: Der Tabellensechste Union kassierte in Leipzig die erste Niederlage nach sechs Liga-Partien. Der Zwölfte Augsburg muss nach drei Begegnungen ohne jeglichen Zähler in Serie eher nach unten schauen. Im Hinspiel fügte Augsburg am 1. Spieltag mit einem 3:1-Erfolg Union die bisher einzige Heimniederlage zu.

PERSONAL: Innenverteidiger Florian Hübner wurde durch das DFB-Sportgericht für zwei Spiele wegen Beleidigung gesperrt. Die Angreifer Max Kruse (Oberschenkelverletzung), Joel Pohjanpalo (Sprunggelenk) und Anthony Ujah (Knie) fehlen ebenfalls. Kapitän Christopher Trimmel rotiert in die Startelf zurück. Mittelfeldmann Grischa Prömel und Offensivkicker Sheraldo Becker sind wieder einsatzbereit.

ZITAT: Trainer Urs Fischer: "Für uns ist jede Aufgabe anspruchsvoll. Im letzten Spiel gegen Bayern München hätte Augsburg aufgrund der zweiten Hälfte einen Punkt verdient gehabt. Sie haben das wirklich toll gemacht. Aber in erster Linie schauen wir auf uns. Wir können da anknüpfen, wo wir in Leipzig aufgehört haben."

BESONDERES: Union-Torwart Andreas Luthe spielte bis zum Sommer für Augsburg. Der ehemalige Union-Schlussmann Rafal Gikiewicz wechselte in die Gegenrichtung. Der Pole war 2019 mit Union aufgestiegen. 2019/20 hatte er großen Anteil am Klassenerhalt. In Augsburg schrieb Union zudem Geschichte. Am 24. August 2019 gab es beim 1:1 durch einen Treffer des jetzigen Kölners Sebastian Andersson den ersten Punkt und das erste Tor für die Eisernen in der 1. Bundesliga.

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