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Ex-Moderatorin Papenburg will BFV-Chefin werden

Berlin  

Ex-Moderatorin Papenburg will BFV-Chefin werden

23.01.2021, 20:51 Uhr | dpa

Ex-Moderatorin Papenburg will BFV-Chefin werden. Gaby Papenburg

Die ehemalige "ran"-Moderatorin Gaby Papenburg. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die frühere "ran"-Moderatorin Gaby Papenburg möchte im Falle der Wahl zur Präsidentin den Berliner Fußball-Verband (BFV) mit neuen Strukturen in eine gute Zukunft führen. "Wir wollen einen anderen Weg als bisher gehen", sagte die 60-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag, "vielleicht gibt es dann ja schon andere Strukturen, die derzeit in den Zukunftswerkstätten ausgearbeitet werden." Die Wahlen werden Ende Juni stattfinden, der derzeitige Präsident Bernd Schultz hat seine Bereitschaft zur Kandidatur auch schon bekundet.

Anders als in dem derzeit amtierenden Präsidium, das seit über eineinhalb Jahren zerstritten ist, setzt Papenburg auf ein gemeinsames Miteinander. "Es wird kein von oben nach unten geben. Wir nennen uns Kompetenzteam, zu dem noch die oder der eine dazu stoßen wird", sagte Papenburg. Acht Mitstreiter hat Papenburg bereits zusammen, darunter auch das derzeitige Präsidiumsmitglied Jörg Wehling sowie den Sportrecht-Rechtsanwalt Bijan Niroomand, den Sohn von Volleys-Manager Kaweh Niroomand.

Papenburg, die selbst aktiv an der der AG Zukunft "Future BFV" beteiligt ist, war sehr überrascht, als sie von einigen Vereinsvorständen gefragt wurde, ob sie sich zur Wahl stellen würde. "Ich dachte zuerst, die Herren wollen mich veräppeln, eine Frau an die Spitze zu setzen." Doch "nach zwei, drei Tagen intensiver Bedenkzeit" war der Entschluss gefallen.

"Ich sehe es als persönliche Herausforderung und es passt zu meiner Vita: Ich war die erste Frau, die eine Fußballsendung moderiert hat. Ich war die erste Frau im Aufsichtsrat des THW Kiel. Es passt in die Reihe", sagte Papenburg, die ihre Kandidatur auch als Überraschung für die Vereine ansieht. Denn es habe zwar es in den letzten Jahren Fortschritte gegeben, was Frauen und Fußball angeht, "aber auf der Verbandsebene, da hat sich noch gar nichts getan."

Allerdings sieht die ehemalige Moderatorin, die eine Weiterbildung zur Business Managerin erfolgreich abgeschlossen hat, auch Fortschritte. "Die Frage: "Haben Sie Ahnung von Fußball?" stellt man mir nicht mehr."

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