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Günther: Berlin setzt bundesweite Standards für Fußgänger

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Günther: Berlin setzt bundesweite Standards für Fußgänger

28.01.2021, 07:17 Uhr | dpa

Günther: Berlin setzt bundesweite Standards für Fußgänger. Regine Günther (Die Grünen)

Regine Günther (Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrssenatorin von Berlin, spricht. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit der Ergänzung des Mobilitätsgesetzes durch einen Fußgängerteil setzt Berlin nach Einschätzung von Verkehrssenatorin Regine Günther bundesweite Maßstäbe. "Mit dieser Novelle regelt ein deutsches Bundesland erstmals seine Fußverkehrspolitik auf gesetzlicher Grundlage", sagte die Grünen-Politikerin vor der Verabschiedung der Gesetzesnovelle der Deutschen Presse-Agentur. "Der Fußverkehr bekommt dadurch einen ganz neuen Stellenwert."

Planungen und Projekte würden deutlich verbindlicher, erläuterte Günther. "Wir wollen den Umbau der Stadt in einen lebenswerten, menschenfreundlichen Ort damit beschleunigen. Das Zufußgehen soll für immer mehr Menschen attraktiv werden. Berlin setzt so bundesweit Standards zur Aufwertung des Fußverkehrs in Städten."

Das Abgeordnetenhaus beschließt am Donnerstag eine entsprechende Gesetzesnovelle. Unter anderem soll es dadurch einfacher werden, Zebrastreifen, Mittelinseln und Spielstraßen auf Zeit einzurichten. Ampelphasen sollen fußgängerfreundlicher und die Bedürfnisse älterer Fußgänger stärker berücksichtigt werden.

"Zufußgehen ist die umweltfreundlichste Art, sich in der Stadt zu bewegen", so Günther. "Die Förderung des Fußverkehrs ist daher immer auch ein Schritt hin zu einer lebenswerten Stadt." Dabei gehe es auch um Flächengerechtigkeit bei der Aufteilung des öffentlichen Raumes. "Wir wollen Berlins Straßen und Plätze daher so fußgängerfreundlich wie möglich machen: mit ausreichend Platz, mit direkten Wegen, ohne Barrieren."

Mitte 2018 hatte das Berliner Abgeordnetenhaus das bundesweit erste Mobilitätsgesetz beschlossen. Es gibt dem öffentlichen Nahverkehr und dem Radverkehr Vorrang vor dem Autoverkehr und sieht unter anderem den massiven Ausbau der Radinfrastruktur vor. Nach dem Fußgängerteil, der nunmehr ergänzt wird, sollen noch weitere Abschnitte zum Wirtschaftsverkehr und zur intelligenten Mobilität folgen.

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