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Live-Tweets der Polizei von Kriminalitäts-Hotspots

Berlin  

Live-Tweets der Polizei von Kriminalitäts-Hotspots

28.01.2021, 10:51 Uhr | dpa

Live-Tweets der Polizei von Kriminalitäts-Hotspots. Das Wappen der Berliner Polizei prangt an einer Jacke

Das Wappen der Berliner Polizei prangt an einer Jacke. Foto: Tim Brakemeier/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Kontrollen am Görlitzer Park, Kottbusser Tor, in Nord-Neukölln und am Alexanderplatz - die Arbeit der Polizei-Brennpunkteinheit für die Kriminalitäts-Hotspots ließ sich am Donnerstag fast zeitgleich im Internet verfolgen. Über ihren Twitter-Einsatzkanal postete die Berliner Polizei immer wieder aktuelle Fotos und Berichte aus Mitte, Kreuzberg und Neukölln. Spektakuläre Einsätze blieben aber zunächst aus, es ging meist um verbotene Messer, Drogen, fehlende Aufenthaltserlaubnisse und Parken in zweiter Reihe.

Ganz menschelnd wurden Polizisten mit Vornamen als Laura und Joe vorgestellt. Die Streifengänge führten "zum Kotti, durch den Görli, an den Hermannplatz und quer über den Alex". Auch in den U-Bahnhöfen und in der U-Bahn waren Polizisten auf Fotos zu sehen.

Zur Beschlagnahmung eines verbotenen sogenannten Einhandmessers hieß es: "Die Welt ist so viel besser ohne Messer." Am Alexanderplatz fiel jemand auf: "Wenn Man(n) Drogen in der Tasche hat, sollte man nicht unbedingt laut und betrunken pöbelnd auf sich aufmerksam machen." Andere Kontrollen erbrachten keine Ergebnisse: "Der Mann links im Bild schien ziemlich high & wurde nach Drogen durchsucht - negativ."

Bis zum Nachmittag verlief der Tag aus Sicht der Polizei wohl verhältnismäßig ruhig. Was nicht verwundert: Kalter Januar, tagsüber, Corona-Pandemie-Lockdown - da sieht es auch an sogenannten kriminalitätsbelasteten Orten anders aus als an warmen Sommerabenden mit Partys, Touristen, Drogenhandel, Taschendiebstählen und Schlägereien.

Die Tweets zur Arbeit der "Brennpunkt- und Präsenzeinheit" (BPE) sollen bis Freitag fortgesetzt werden. Die Truppe aus 125 uniformierten Polizisten arbeitet seit einem Jahr und ist für die Kriminalitäts-Schwerpunkte in der Innenstadt zuständig. Sie soll die sichtbare Präsenz der Polizei erhöhen und die Kriminalität eindämmen.

Polizeipräsidentin Barbara Slowik hatte nach einem Jahr mit der neuen Einheit kürzlich betont: "Wir betrachten es definitiv als Erfolg, was da passiert. Man habe die Polizeipräsenz an den Orten deutlich verstärkt mit bis zu 300 Prozent mehr Einsatzstunden. Am Dienstag hatte die Polizei in einer Bilanz von 249 Festnahmen, 2750 Anzeigen, 10 000 gefundenen Drogenpäckchen und 100 000 beschlagnahmten Euro gesprochen.

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