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Berlin erwartet neuen Corona-Impfstoff

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Berlin erwartet neuen Corona-Impfstoff

02.02.2021, 05:34 Uhr | dpa

Berlin erwartet neuen Corona-Impfstoff. Michael Müller (SPD)

Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, spricht. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Berlin erwartet Nachschub beim Impfstoff gegen das Coronavirus: Am Dienstag sollen 29 250 Impfdosen des Herstellers Pfizer/Biontech in der Hauptstadt ankommen, wie die Gesundheitsverwaltung mitteilte.

In der kommenden Woche, konkret am 10. Februar, soll dann das vierte von sechs geplanten Impfzentren öffnen, wie es weiter hieß. Es handelt sich um das Impfzentrum am ehemaligen Flughafen Tegel.

Bislang sind die Impfzentren in der Arena Treptow, im Erika-Heß-Eisstadion im Wedding und unterm Funkturm auf dem Messegelände offen. Sie sind aber alle nicht voll ausgelastet, weil ausreichend Impfstoff fehlt.

Bei einem "Impfgipfel" mit den Herstellern am Montag verständigten sich Bund und Länder darauf, sich enger über nach und nach zu erwartende Liefermengen abzustimmen. In einem "nationalen Impfplan" wollen sie künftig auch bestimmte Annahmen modellieren, um Impfstoffmengen vorab besser abschätzen zu können.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte nach dem "Impfgipfel" das Ziel, allen Bundesbürgern bis zum Ende des Sommers am 21. September ein Impfangebot zu machen. Bis zum Sommer sollen die Liefermengen deutlich anziehen, wie aus einer neuen Schätzung des Gesundheitsministeriums hervorgeht, die am Montag bekannt wurde.

"Man muss ehrlicherweise, Stand heute, sagen: Es wird im ersten Quartal knapp bleiben", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach dem Impfgipfel. Die Erwartungen der Menschen könnten hier noch nicht zu 100 Prozent erfüllt werden, weil die Produktion - das sei in der Runde am Montag deutlich geworden - eben nicht beliebig erweiterbar sei. Ab dem zweiten Quartal werde dann so viel Impfstoff zur Verfügung stehen, dass es "in großen Schritten" vorangehe, zeigte sich Müller überzeugt.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind in Berlin bislang mehr als 130 000 Dosen Impfstoff gespritzt worden (Stand 31.1.). Rund 33 000 Menschen erhielten bereits ihren zweiten Pikser. Für eine Immunisierung muss jede Person im Abstand von mehreren Wochen zweimal geimpft werden.

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