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GEW kritisiert Rückkehr zum Regelbetrieb in Berliner Kitas

Berlin  

GEW kritisiert Rückkehr zum Regelbetrieb in Berliner Kitas

03.03.2021, 17:06 Uhr | dpa

GEW kritisiert Rückkehr zum Regelbetrieb in Berliner Kitas. Coronavirus - Kindergarten

Ein Verkehrsschild mit dem Hinweis "Kindergarten" steht vor einer Kindertagesstätte (Kita). Foto: Rolf Vennenbernd/dpa (Quelle: dpa)

 An der Rückkehr zum Kita-Regelbetrieb hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) deutliche Kritik geübt. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum vor der Öffnung der Kitas nicht die Impfung der Erzieherinnen und Erzieher abgewartet wurde", so die Vorsitzende der GEW Berlin, Doreen Siebernik, am Mittwoch. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hatte am Dienstag angekündigt, dass die Kitas ab dem 9. März wieder für alle Kinder offenstehen sollen und der bisherige Notbetrieb endet. Nach Einschätzung der GEW hätte es einen längeren Vorlauf gebraucht, um das Kitasystem auf den Regelbetrieb vorzubereiten.

Die Gewerkschaft kritisierte außerdem, die Beschäftigten seien über die Entscheidung nicht vorab informiert und auch nicht daran beteiligt gewesen. "Wieder einmal wird der Gesundheitsschutz der Erzieherinnen und Erzieher hinten angestellt", sagte Siebernik. "Echte Fürsorge und Verantwortung für die Berliner Erzieherinnen und Erzieher muss anders aussehen."

Die GEW rechnet nach eigenen Angaben damit, dass nun alle Eltern - und das berechtigterweise - ihren Anspruch auf den Kitaplatz für ihr Kind in Anspruch nehmen würden. Berlin hatte den Kita-Betrieb vom 22. Februar an wieder etwas hochgefahren. Die Auslastung im Rahmen der sogenannten Notversorgung stieg von 50 Prozent der normalen Kapazität auf 60 Prozent. Von kommender Woche an soll es für alle Kinder ein Betreuungsangebot von mindestens sieben Stunden pro Tag geben.

Volle Kitas und die von Seiten des Senats angekündigte Impfung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter parallel dazu lasse die Belastung in den Kitas weiter steigen, so die GEW-Landesvorsitzende. Eine Sprecherin der Senatsverwaltung wies die Kritik am Mittwoch zurück, den Gesundheitsschutz der Kita-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter nicht ernst genug zu nehmen. Die Öffnung sei gerechtfertigt, das Infektionsgeschehen in den Kitas in den vergangenen Wochen sei minimal gewesen. Die Einladungen für die Impftermine würden derzeit vorbereitet.

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